2016-08-30T10:21:10+0000
# Reparaturtipp: Parksensoren richtig einbauen Immer häufiger erhalten Reparaturbetriebe bei der Bestellung von Stoßfängern, eben jene Ersatzteile ohne die Öffnungen, die für den Verbau von Ultraschallsensoren für Parkassistenten notwendig sind. Selbstverständlich reduziert das auf Herstellerseite die Komplexität und vereinfacht die Prozesse, für die Werkstatt ergibt sich daraus jedoch ein zusätzlicher Arbeitsschritt, der zudem mit dem Risiko von Beschädigungen des Lacks oder des Stoßfängers verbunden ist. ## Spezialgeräte vereinfachen den Einbau Das KTI hat zwei Geräte getestet, die die Montage der Sensoren vereinfachen sollen: ein Lochstanzer-Set und ein Befestigungs-Set. Die vollständige Beschreibung inklusive Anwendungshinweisen können colornews.de-Leser als [kostenloses PDF mit allen relevanten Informationen hier herunterladen](http://colornews.de/wp-content/uploads/2016/08/KTI_Montageinformation_PDC-Sensoren.pdf). ## Exakte, einfache und schnellere Montage der Ultraschallsensoren Nach intensiven Tests in der Werkstatt kommt Dipl.-Ing. (FH) Sascha Pollak zu dem Schluss: „Der Press-it Lochstanzer ist eine Alternative zum bisherigen Bohren der Löcher, da er die Gefahr reduziert, Lack und Stoßfänger zu beschädigen.“
Zudem sei mit dem Plastoclip-Set eine einfache Befestigung von Sensorhaltern möglich, die sonst an der Innenseite des Stoßfängers aufgeklebt werden müssten. „Wir haben außerdem eine Verkürzung des Arbeitsaufwandes festgestellt“, erklärt Sascha Pollak und begründet: „Das liegt daran, dass die Anwendung von Montagewerkzeug für den Sensorhalter und der Zeitaufwand für das Aushärten des Klebers entfallen.“ ## Unbedingt Herstellerinformationen beachten! Schlussendlich ist der Schulungsaufwand für die verwendeten Geräte gering, allerdings raten die Experten vom KTI, dass Reparaturprofis vor jeder Montage unbedingt die Fahrzeugherstellerinformationen zum Einbau von PDC-Sensoren lesen und anwenden.
Lisa Möckel