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2026-03-04T10:20:28+0000

Mercedes Benz EQV: Aufgespritztes Dämmmaterial verhindert kostengünstige Türinstandsetzung

Parkdellen, Streifschäden und Kratzer gehören für K&L-Betriebe zum Werkstattalltag und können in der Regel fachgerecht und kostengünstig instandgesetzt werden. Das geht jedoch nur, wenn die Voraussetzungen dafür stimmen. In einigen Fällen ist das jedoch technisch nicht umsetzbar. Ein Beispiel für dafür nennt die IFL [in ihrer aktuellen technischen Mitteilung für die Instandsetzung der Tür am Mercedes Benz EQV](https://ifl-ev.de/download/03-2026-mercedes-benz-eqv-tueren-mit-aufgespritztem-daemmmaterial/). Hier wurde das Dämmmaterial vom Fahrzeughersteller serienmäßig auf die Türinnenfläche aufgespritzt. Dadurch lässt es sich nicht effektiv entfernen – ebenso wenig wie die beiden Verstärkungen für den Seitenaufprallschutz. Das bedeutet: Die Tür-Außenseiten des Fahrzeugs – einschließlich Schiebetüren und Heckklappe – können nicht kostengünstig instandgesetzt werden. Statt einer Wiederverwendung bleibt nur ein Tausch der Türen. ## Serienfertigung hebelt Voraussetzung für kostengünstige Reparaturmethode aus Die IFL weist in der Technischen Mitteilung darauf hin, dass I statt E in diesen Fällen technisch nicht umsetzbar ist und macht darauf aufmerksam, dass vermeintlich einfache und kostensparende Reparaturen letztendlich nicht ausgeführt werden können, weil die Voraussetzungen dafür schon in der Serienfertigung, beispielsweise aufgrund von Kostenreduzierungen, ausgehebelt werden. Fun Fact: In den bestellten und angelieferten Neuteilen sind bereits Dämmmaterialien in Form von konventionell verklebten Dämmmatten aufgebracht. [Laden Sie sich hier die aktuelle IFL-TeMi herunter. ](https://ifl-ev.de/download/03-2026-mercedes-benz-eqv-tueren-mit-aufgespritztem-daemmmaterial/)
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