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2025-02-26T12:41:30+0000

Farbzirkel: „Die Vernetzung schafft Perspektiven und Wachstumschancen“

Rund 70 Teilnehmerinnen aus der Automobil- und Unfallschadenbranche trafen sich vergangene Woche (20. Februar 2025) zum zweiten Farbzirkel, organisiert von BASF Coatings mit der Reparaturlackmarke Glasurit. Das Ziel: Netzwerken, diskutieren, neue Impulse für den Werkstattalltag holen, und das alles von Frauen für Frauen in einer nach wie vor männerdominierten Branche. Das Teilnehmerfeld war dabei so vielfältig, wie man es sonst kaum bei einer Branchenveranstaltung findet: Unter den Teilnehmerinnen waren Fahrzeuglackiererinnen, Meisterinnen, Auszubildende, Betriebsinhaberinnen, Mitarbeiterinnen aus der Annahme, Vertriebsmitarbeiterinnen von Ausrüstern. Die Stimmung war ausgelassen, offen und auf Augenhöhe. Als Location hatten die Veranstalterinnen um Tina Allhoff, Christin Westfechtel und Elisabeth Uhlig in diesem Jahr die Zukunftswerkstatt 4.0 in Esslingen bei Stuttgart ausgewählt. Im Vorfeld des Programms gab der Technische Leiter, Murat Kutlu, einen Einblick in die Arbeit der Event- und Bildungslocation, in der unterschiedliche Technologien besichtigt und erprobt werden können. ## Farb-Test für mehr Verständnis im Werkstatt-Miteinander Im Zentrum der Veranstaltung stand das Motto „Stark in Farbe“. Bereits im Vorfeld des Farbzirkels hatten alle Teilnehmerinnen einen sogenannten DISG-Persönlichkeitstest ausgefüllt und sich somit einer der vier Farben Rot, Blau, Grün oder Gelb zugeordnet. Unter der Anleitung von Coach Ricarda Scharbert, die auch [im aktuellen Colormotion-Schulungsprogramm](https://schaden.news/de/article/link/44396/colormotion-schulungprogramm-2025) Seminare zum Thema Mitarbeiterfindung und -bindung anbietet, werteten die Teilnehmerinnen die Ergebnisse dieses Persönlichkeitstests gemeinsam aus. Ziel der Übung: Das Verständnis gegenüber anderen Persönlichkeitstypen, beispielsweise beim Umgang mit Mitarbeitenden im K&L-Betrieb, erhöhen und die eigenen Stärken erkennen und bei der Arbeit entsprechend einzusetzen. ## Fehlerkultur leben und hinterfragen Ein weiterer Programmpunkt im Rahmen des Farbzirkels war eine Diskussionsrunde zum Thema Fehlerkultur. Auf dem Podium berichteten Michèle Doppmann, Mitglied der Geschäftsführung bei der Paint Styling AG in der Schweiz sowie Petra Pankel, die gemeinsam mit ihrem Mann die Pankel GmbH mit sieben Standorten führt, von ihren Erfahrungen im Umgang mit eigenen Fehlern sowie Fehlerkultur der Mitarbeiter. Wertvolle Impulse gab es dabei auch von Antje Strohmeier, Leiterin des ColorMotion Netzwerks, sowie Yvonne Rohde-Hofbauer, Regional Technical Manager DACH+ bei BASF Coatings, und Christine Köpping, Marketingleitung BASF Coatings Services Schweiz AG. Klar wurde: Fehler passieren und das müssen sie auch, um daraus lernen zu können. Es kommt jedoch darauf an, dass der Verursachende Fehler ehrlich eingestehen kann und Führungskräfte konstruktiv und empathisch auf dieses Eingeständnis reagieren. ## Kreativität auf Carshapes Im Rahmen des Farbzirkels wurden die Teilnehmerinnen auch noch selbst kreativ: In Gruppen eingeteilt, gestalteten sie jeweils ein Carshape nach einem speziellen Motto, beispielsweise zur Zukunft des Handwerks, zum Familienbetrieb oder zur Nachhaltigkeit in K&L-Unternehmen. Die Ergebnisse wurden bei der Abendveranstaltung ausgestellt. Der offizielle Teil des Farbzirkels wurde durch einen Netzwerk-Abend bei Cocktails und Fingerfood abgerundet. In diesem Rahmen konnten die Teilnehmerinnen ihre Erkenntnisse des Tages noch einmal vertiefen und sich zu ihren Erfahrungen austauschen. ## „Vernetzung schafft neue Perspektiven und Chancen für Veränderung und Wachstum“ Die Organisatorinnen des zweiten Farbzirkels blicken im Gespräch mit schaden.news durchweg positiv auf die Veranstaltung zurück: „Das war ein voller Erfolg! Erstmalig waren ebenso Teilnehmerinnen aus der Schweiz mit dabei. Es war ein inspirierendes Netzwerkformat, das den Austausch und die Sichtbarkeit von Frauen in der Lackbranche stärkt“, betonte Christin Westfechtel. Und Tina Allhoff fügt hinzu: „Besonders beeindruckt hat uns die offene und konstruktive Atmosphäre, in der wertvolle Impulse für die Zukunft entstanden sind. Unser wichtigstes Learning: Vernetzung schafft nicht nur neue Perspektiven, sondern auch konkrete Chancen für Veränderung und Wachstum. Wir freuen uns darauf, den Farbzirkel weiterzuentwickeln und in die nächste Runde zu führen.“ ## Positive Resonanz von Teilnehmerinnen Auch die Teilnehmerinnen zeigten sich im Gespräch mit schaden.news begeistert vom Farbzirkel. Vivien Neumann, Fahrzeuglackierermeisterin und angehende Betriebsnachfolgerin aus Köthen (Sachsen-Anhalt) meinte: „Die Veranstaltung war super organisiert und das Thema der verschiedenen Persönlichkeiten fand ich super spannend und bestens erklärt. Auch die freie Gestaltung des Carshapes fand ich passend gewählt, wir konnten uns dabei kreativ ausleben und in den Gruppen unserer Fantasie freien Lauf lassen. Gleichzeitig hat man sich dabei aber auch mit der realen Zukunft auseinander gesetzt.“ Aus der Schweiz angereist war Rahel Howald, Werkleiterin bei der Interbus AG in Freiburg (CH). Sie war begeistert vom Farbzirkel, wie sie gegenüber schaden.news beschrieb: „Viele gute Inputs, lecker-lustiger Cocktailkurs, super Stimmung, coole neue Kontakte und eine tolle Führung im Mercedes-Benz Museum.“ Auch Juliane Randhahn, Key Account Managerin beim Kleb- und Dichtstoffhersteller SIKA, war positiv überrascht von der Veranstaltung: „Der Farbzirkel war eine wirklich inspirierende Veranstaltung. Ich habe nie zuvor so viele Frauen der Branche und vor allem Handwerkerinnen gemeinsam erlebt. Es war ein toller Austausch in einer top organisierten Veranstaltung!“