2021-08-18T11:14:52+0000

Mattierungseffekt beseitigen – in vier Schritten

Schleifstellen, die Wochen nach der Reparatur wieder durchscheinen und Flächen, die an der Oberfläche plötzlich matt werden – gerade im Sommer können solche Fehlstellen im Lack durch die verstärkte Sonneneinstrahlung auftreten. Die Gründe für den sogenannten Mattierungseffekt sind laut Dennis Ebeling, Gebietsleiter bei Mirka Schleifmittel, dabei vielfältig: „Möglicherweise ist bei der Reparatur zu grob geschliffen oder die bearbeitete Stelle nicht lange genug aufpoliert worden“, erläutert der Experte. Auch eine ungeeignete Politur könne demnach Auslöser für den Effekt sein. Um Fehlstellen wie mattierte Oberflächen zu beheben, hat Mirka das Golden Finish System für den Polierprozess entwickelt. Im schaden.news-Video zeigt Poliererin Stefanie Kölbl aus der Autolackiererei Ochsendorf in Barleben bei Magdeburg, wie der Mattiereffekt in vier Schritten zu beheben ist – kommentiert vom Gebietsleiter Dennis Ebeling. ## Schritt 1: Staubeinschluss anschleifen Im ersten Schritt schleift Poliererin Stefanie Kölbl die Fehlstelle mit dem Mirka Akku-Blütenschleifer mit einem 3er-Hub an. „Dafür verwendet Stefanie eine 3000er-Körnung für einen besonders feinen Abtrag“, erläutert Dennis Ebeling. ## Schritt 2: Polieren Im Anschluss bearbeitet die Poliererin die vorgeschliffene Stelle mit der Mirka Poliermaschine ARP-B. Diese sei durch den Akku-Betrieb flexibel einsetzbar, auch an schwerer zugänglichen Stellen. ## Schritt 3: Nachpolieren dunkler Oberflächen „Gerade bei dunklen Oberflächen ist es notwendig, dass der Fachmann im nächsten Schritt mit einer Anti-Hologramm-Politur erneut poliert“, erläutert Dennis Ebeling. Mirka hat für diesen Zweck das Poliermittel Polarshine 5 entwickelt. Dieses trägt nach Aussage des Gebietsleiters dazu bei, Hologramme aus der Oberfläche zu entfernen. ## Schritt 4: Reinigung mit Mikrofasertuch Im letzten Schritt sorgt Poliererin Stefanie Kölbl für eine Beseitigung der Politurrückstände. Dafür verwendet sie ein feines Mikrofasertuch. „Letztendlich erhält der Anwender durch diesen Vorgang wieder Tiefenglanz am Fahrzeug“, erklärt Dennis Ebeling abschließend.
Ina Otto
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