2021-07-28T10:11:04+0000

Unfallbedingte Kfz-Sachschäden und Personenschäden nehmen zu

Seit März konnten die für das Reparaturvolumen bedeutsamen Blechschäden einigen Boden gut machen. Mit einem Anstieg um 6,92% gegenüber dem Vorjahresmonat hielt dieser Aufwärtstrend auch im Mai 2021 an. [Dies geht aus vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden hervor.](https://schaden.news/download/link/jWdB) Gemessen an den seit Ende April rapide gesunkenen Corona-Fallzahlen fällt diese Erholung jedoch trotzdem recht verhalten aus, zumal gegenüber dem Referenzmonat aus dem Jahr 2019 noch ein Abstand von 20,5 % klafft. Damals wurden im Mai 208.681 aus Verkehrsunfällen resultierende Kfz-Sachschäden ermittelt. ## Blechschäden liegen im 5-Monats-Durchschnitt noch hinter den Vorjahren Trotz positiver Vorzeichen darf zudem nicht übersehen werden, dass das laufende Jahr mit einem 5-Monatsdurchschnitt von 150.137 Blechschäden immer noch hinter den Medianwerten beider Vorjahre hinterherhinkt. In der Zeitspanne von Januar bis Mai lag dieser Mittelwert 2019 bei 199.045 Unfällen (-32,6 %), 2020 kamen im selben Zeitraum 157.462 (- 4,88%) Fahrzeuge zu Schaden. Verantwortlich für die nach wie vor niedrigeren Werte zeichnet [der schwache Jahresauftakt im Januar und Februar 2021, in dem sich der dramatische Einbruch der Blechschadenzahlen vom November und Dezember 2020 zunächst fortsetzte](https://schaden.news/download/link/gBDO). ## Zahl der Verkehrstoten und Verletzungen steigt im Mai deutlich Eine unerfreuliche Begleiterscheinung des sich weiter normalisierenden Mobilitätsaufkommens sind die zunehmenden Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Mit 221 Verkehrstoten stieg die Zahl der im Straßenverkehr ums Leben gekommenen Personen im Mai gegenüber dem Vormonat (184) signifikant an, und zwar um 20 %. Ebenso wurden deutlich mehr Unfallverletzungen registriert. Bei insgesamt 24.788 Schwer- und Leichtverletzten entspricht dies einem Anstieg gegenüber dem April 2021 um knapp 17%.
Christoph Hendel
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