2020-02-19T13:11:45+0000

KSR Lokaltermine: Digitale Werkstatt 4.0 im Fokus

Mitte Februar war das KSR-Team mit seinen Lokalterminen deutschlandweit unterwegs und präsentierte seine digitalen Werkzeuge zunächst in Reutlingen, Köln/Bonn, Hamburg und Wolfsburg. Letzte Station war am vergangenen Freitag (14. Februar) Dresden-Pillnitz. Insgesamt 200 Teilnehmer informierten sich auf den KSR Lokalterminen über den Stand der Möglichkeiten, die ihnen die Werkstatt-EDV aus Neu-Ulm heute bietet, sowie über Neuentwicklungen. "Wir freuen uns, dass überraschend viele Teilnehmer aus Betrieben kamen, die bisher noch nicht mit KSR arbeiten, aber durchaus daran interessiert sind", betonte Vertriebsleiter Matthias Schuckert. Konstruktive Beiträge gab es während der Veranstaltung auch von den Vertretern des KSR Powerbeirats, der sich Ende 2019 gegründet hat (siehe Leftbar). ## Mission 2025: Was kommt auf die Betriebe zu? Was kommt auf die Betriebe in Sachen Werkstattsoftware in den nächsten Jahren zu? Dieses Thema präsentierte das KSR-Team während der Lokaltermine unter dem Motto „Mission 2025“ sehr deutlich. „Die K&L-Betriebe werden durch den technischen Wandel in den kommenden Jahren vor weitere Herausforderungen gestellt, das erfordert neue branchenspezifische Funktionen“, betonte KSR-Geschäftsführer Peter Ringhut, „die wir gerade entwickeln. Erste Lösungen sind bereits erfolgreich im Markt.“ Er fügte hinzu, dass in Zukunft voraussichtlich mehr Cloud-Applikationen im Browser genutzt werden. Anwendungen aber, die der Unternehmer langfristig benötigt, sollten auch sein Eigentum sein. Auf dieses Szenario arbeitet die KSR mit ihren Lösungen auch hin: „Wir werden den Werkstätten alle Anwendungen in einem System und aus einer Hand bieten“, bekräftigte Matthias Schuckert in Dresden gegenüber schaden.news die KSR-Produktphilosopie. ## Einblick in integrierte Werkstatt-EDV Wie effizient die KSR-Lösungen miteinander vernetzt sind, zeigte Peter Ringhut den Teilnehmern der Lokaltermine in Live-Demos: So ist es unter anderem möglich, vom neuen Tool Auftagsmanager in den Mobile Worker zu springen, um den Auftrag zu erfassen, exakt zu kalkulieren und zu bearbeiten. Dabei ist die einfache und schnelle Teilebestellung genauso in den Prozess integriert wie das effiziente Management der eigenen Ressourcen. So lassen sich verfügbare Mitarbeiter offenen Aufträgen flexibel zuordnen und der Betriebsinhaber kann seine Kapazitäten optimal verplanen. ## Wie stehts um die Schnittstellen? Neben dem Blick in die Zukunft stellte das KSR-Team den Teilnehmern der Lokaltermine auch den aktuellen Stand in Sachen Kalkulations-Schnittstellen vor. So ist die Umstellung von AudaPen/Station auf Audanet2/Qapter bereits in trockenen Tüchern. Darüber hinaus gab Matthias Schuckert den Teilnehmern einen Überblick über den 2019 geschlossenen Kooperationsvertrag mit der DAT. Der Vertriebsleiter wies darauf hin, dass inzwischen rund die Hälfte der ehemaligen SilverDAT II-Anwender auf SilverDAT3 umgestellt wurden, für die KSR als zentraler Ansprechpartner fungiert. Auch mit dem weiteren Schnittstellenpartnern im Schadenmanagement, ergänzte der KSR-Vertriebsleiter,
sei man auf gutem Wege, Lösungen im Sinne der Anwender zu entwickeln. In diesem Zusammenhang diskutierten die Teilnehmer auch ein Thema aus technischer Warte, das der Branche derzeit auf den Nägeln brennt: die geplante Online-Terminvergabe der HUK-Coburg. Hier bezog die KSR Position: "Eine Terminbuchung bedeutet nicht, dass Betriebe dem Schadensteuerer Einblicke in ihr vollständiges Planungstool oder in ihre komplette Kapazitätsplanung geben sollen oder müssen. Die Entscheidung über die Daten und die Datenfreigabe jedoch trifft immer der Eigentümer, also die Werkstatt. Somit sind in Hinblick auf das geplante Tool klare Definitionen zwischen Auftraggeber und Werkstatt erforderlich", betonte Peter Ringhut. ## Teileplattform partslift soll ausgebaut werden Zentrales Thema während der Lokaltermine war auch die Teileplattform partslift. KSR hat die unabhängige Teileplattform 2017 mitbegründet, 2018 stieg auch die EUROGARANT AG in das Projekt ein. Aktuell sind auf der Plattform rund 200 Werkstätten registriert, die Teile von zwölf Lieferanten beziehen können. KSR-Geschäftsführer Peter Ringhut erklärte während der Lokaltermine, dass in den kommenden Monaten noch weitere Lieferanten dazukommen sollen. Er betonte, dass dabei auch die Werkstätten einen Einfluss darauf hätten, weitere Lieferanten an Bord zu holen. Aus technischer Sicht arbeitet die KSR EDV-Ingenieurbüro GmbH derzeit daran, die Verarbeitung des elektronischen Lieferscheins weiter- und eine mobile Lösung für den Wareneingang zu entwickeln. Derzeit unterzieht ein Pilotbetrieb die partslift-Neuentwicklungen einem Praxistest. ## Weniger Störungen durch neues SMC Zudem stellte Peter Ringhut den Lokaltermin-Teilnehmern den Stand des zukünftigen Software Management Centers (SMC) vor. Die Installation läuft seit September 2019 in den Betrieben und soll bis zum Ende des ersten Quartals abgeschlossen sein. „Das neue Tool soll den Service verbessern, einfaches und effizienteres Handling mit den Daten ermöglichen und damit Störungen vermeiden“, erklärte der KSR-Geschäftsführer. Sein Fazit nach den Lokalterminen für die Teilnehmer fiel daher optimistisch aus: „Wir von KSR haben viele Pläne für die kommenden Jahre. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Betrieben den erfolgreichen Weg in Richtung Digitale Werkstatt 4.0 zu ebnen.“
Ina Otto