2018-01-26T08:02:29+0000
# DAT-Report 2018: 32 Prozent der Autofahrer mit Werkstattbindung Bereits ein Drittel der im DAT-Report 2018 befragten Autofahrer hat eine Vollkasko-Versicherung mit Werkstattbindung abgeschlossen. Damit liegen erstmals genaue Zahlen über die Verbreitung der Schadensteuerung im deutschen Unfallreparaturmarkt vor. Der Branchenbericht zeigt auch, dass 64 Prozent der Befragten eine Vollkasko- und 28 Prozent eine Teilkasko-Versicherung abgeschlossen haben. Lediglich 8 Prozent verfügen nur über eine Kfz-Haftpflichtversicherung. ## „Eigene Werkstatt“ ist erster Ansprechpartner Trotz der hohen Anzahl an Kfz-Kasko-Policen mit Werkstattbindung bleibt das Kundenverhältnis zur Werkstatt nach wie vor ausschlaggebend für den Erstkontakt bei einem Unfallschaden. Im DAT-Report heißt es dazu: „Wichtigste Anlaufstelle war für 61 Prozent der Befragten in einem Schadenfall die eigene Werkstatt, welche das Fahrzeug auch sonst betreut.“ ## Die Hälfte der Autofahrer würde eine Schaden-App nutzen In der Branche wird die Schadenaufnahme über das Smartphone eher kritisch gesehen – zumindest bei Verbänden und Werkstätten. Zu komplex sei der Unfallschaden, um eine Bewertung des Schadenumfangs und die Kalkulation über eine App vorzunehmen, so lautet die Einschätzung.
Der DAT-Report wollte nun von den Autofahrern wissen, ob sie sich selbst überhaupt in der Lage sehen, eine aussagekräftige Foto-Dokumentation ihres Unfallschadens zu erstellen. 47 Prozent der Befragten bejahten das, 32 Prozent verneinten und 21 Prozent konnten keine Antwort geben. Interessant dabei: 63 Prozent der befragten Autofahrer trauen sich selbst die Dokumentation leichter und mittlerer Beschädigungen zu, nur 15 Prozent würden größere Schäden mit einer App festhalten.
Christian Simmert