2016-03-15T12:06:54+0000
# Klarer Kurs der Partnerwerkstätten Intensiv und konzentriert diskutierte die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Partnerwerkstätten (BVdP) in Kassel aktuelle Entwicklungen im Schadenmanagement und legte die großen Linien des Verbandes fest. „Insgesamt hat sich die wirtschaftliche Situation für die Mitgliedsbetriebe leicht verbessert“, erklärte Geschäftsführer Robert Paintinger zum Auftakt des Treffens. Er schränkte jedoch ein: „Obwohl nach der Studie des BVdP zur Betriebsleistungseffizienz im Jahr 2014 viele Partnerwerkstätten stärker mit Versicherern, Flotten und Schadenmanagern über ihre Stundenverrechnungssätze verhandelt haben, bleibt der Kosten- und Effizienzdruck bei den Betrieben hoch. Gerade bei den Personal- und Arbeitskosten galoppieren den Unternehmen die Kosten davon.“ ## Wer seine Prozesse optimiert, erzielt bessere Ergebnisse Deutlich wurde bei der Mitgliederversammlung, dass diejenigen Betriebe, die ihre Arbeitsabläufe verbessern und unternehmerisch handeln, eine Steigerung ihrer Betriebsleistungseffizienz erreichen konnten. „Mehr Partnerwerkstätten des BVdP sind heute laut unserer aktuellen Stimmungsumfrage zufriedener als im Jahr 2014 und blicken optimistischer in die Zukunft“, hob der Vorstandsvorsitzende Reinhard Beyer hervor. Das sei Ansporn für den Verband, die Position der Partnerwerkstätten weiter mit Nachdruck gegenüber Versicherern, Flotten und Schadenmanagern zu verbessern. Zwei Gründe für die positive Entwicklung zeigte der operative Geschäftsführer des Verbandes, Marco Senger, auf: „Mit QualiCar und den Best Practice Zirkeln stellen wir unseren Mitgliedsbetrieben zwei entscheidende Instrumente zur Verfügung, um von der Erfahrung anderer Unternehmer zu profitieren und strukturiert an ihren Prozessen zu arbeiten.“ Nach Angaben des BVdP sind mittlerweile mehr als 260 Betriebe in den Best Practice Zirkeln organisiert.
„Die Workshops sind einzigartig in unserer Branche, eine echte Erfolgsstory“, hieß es in Kassel. ## QualiCar funktioniert und zeigt Wirkung Sehr zufrieden äußerte sich Marco Senger über die Entwicklung von QualiCar im ersten Jahr. „Die Auswertung unserer Prozessanalyse zeigt, wo bei den teilnehmenden Partnerwerkstätten Schwachstellen liegen, die wir dann gemeinsam mit dem Betrieb besprechen und versuchen, Maßnahmen zur Vermeidung zu entwickeln“, erklärte der Geschäftsführer. „QualiCar zeigt aber auch Prozessstörungen der Auftraggeber, die wir dann mit den Versicherern und Schadensteuerern besprechen, damit sie behoben werden.“ Wie wichtig QualiCar für teilnehmende Betriebe und Auftraggeber geworden ist, verdeutlichte die Stimmungsabfrage unter den Betrieben. „Je geringer der Abwicklungsaufwand ist und je reibungsloser die Prozesse laufen, desto höher die Zufriedenheit auf beiden Seiten“, lautete das Fazit des BVdP. Heute nehmen bereits mehr als 190 Betriebe an QualiCar teil. „Zahlreiche weitere Mitgliedsbetriebe stehen zudem in den Startlöchern, um von der sehr effektiven Prozessoptimierung zu profitieren.“ ## Klarer Kurs: Der BVdP setzt weiter auf „Kooperatives Schadenmanagement“ Immer wieder diskutierten die anwesenden Mitglieder engagiert über einzelne Arbeitsergebnisse und Projekte, die von der Verbandsspitze vorgestellt wurden. Auch das Prinzip „Kooperatives Schadenmanagement“ stand zur Diskussion. „Wir stehen vor tiefgreifenden Veränderungen im Unfallschadenmarkt und werden noch viele schwierige Verhandlungen im Sinne unserer Betriebe führen müssen“, erklärte der Geschäftsführer Robert Paintinger. „Daher war es bei der Mitgliederversammlung sehr wichtig, dass die Betriebe unsere Position kennen und uns den Rücken stärken.“ Das Stimmungsbild war eindeutig:
Die Mitglieder stützen das Prinzip des „Kooperativen Schadenmanagements“ mit einer intensiven Lobbyarbeit. Diesen klaren Kurs vertritt der Bundesverband seit nunmehr fünf Jahren sehr erfolgreich, im Sinne seiner Mitgliedsbetriebe.
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