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2026-04-29T09:16:45+0000

Kreislaufwirtschaft: Wie Horn & Bauer in der Lackierkabine für Nachhaltigkeit sorgt

In erster Linie hat Lackierfolie im K&L-Betrieb nur einen Zweck: Kundenfahrzeuge innen und außen optimal schützen und dadurch für mehr Effizienz im Reparaturprozess sorgen. Doch bereits bei der Verwendung von Folienprodukten aus nachhaltiger Produktion können Werkstätten in die Nachhaltigkeit ihres Unternehmens einzahlen. Vorreiter für nachhaltige Strategien bei der Folienherstellung ist Horn & Bauer aus Schwalmstadt. „Als Familienunternehmen setzen wir auf Kreislaufwirtschaft, um Kunststoffe als wertvolle Rohstoffe zu erhalten und nicht durch Verbrennung oder Deponierung zu verlieren“, erklärt Oliver Obara, Key Account Manager bei Horn & Bauer. ## Ressourcenschutz direkt am Fahrzeug Der Nutzen für die Betriebe beginne direkt bei der Folie selbst. „Ob Lackierschutzfolie, Sitzschoner oder Reifensäcke – die Produkte sind exakt auf die Bedürfnisse der Profis zugeschnitten“, erklärt Oliver Obara. Ein zentraler Baustein für mehr Nachhaltigkeit auf Herstellerseite ist, die Verwendung von recyceltem Rohmaterial und gleichzeitigem Erhalt der spezifischen und geforderten Eigenschaften. Besonders im Vergleich zu Abdeckpapier punkten die Folien laut dem Key Account Manager: „Sie lassen sich gut schneiden, haften elektrostatisch und decken den PKW ohne Lücken nahtlos sowie schneller ab“. Ein entscheidender Pluspunkt für die Lackqualität sei zudem die Staubfreiheit. „Zudem sind sie wasserabsorbierend, was eine aufwendige Nachbereitung von Lackeinschlüssen bei feuchten Fahrzeugen verhindert“, erklärt Oliver Obara. ## High-Tech-Recycling aus der Region Das Herzstück dieser nachhaltigen Strategie schlägt unter anderem am Horn & Bauer-Produktionsstandort Wümbach, wo eine moderne Recycliermaschine Folienabfälle zu Granulat verarbeitet, das wiederum für neue Folienprodukte verwendet werden kann. Dieser Prozess verwandelt Abfall zurück in eine Ressource, die direkt in den Produkten landet, die in der Werkstatt täglich im Einsatz sind. „Die Lackierschutzfolie Wondermask Recycled bietet Premiumqualität bei einem Rezyklatanteil von über 30 Prozent. Beim Sitzschutz SmartGrip und dem Sitzschutzset Integral Recycled liegt der Rezyklatanteil sogar bei über 50 Prozent. Den konsequentesten Weg gehen wir mit den Reifensäcken Recycled, die zu 100 Prozent aus Rezyklat bestehen“, führt Oliver Obara aus. ## Der geschlossene Kreislauf in der Werkstatt Damit das System in der Werkstatt rund läuft, bietet der Hersteller mit dem Reststoffsacksystem eine Lösung zum sortenreinen Sammeln und Recyceln aller gebrauchten Lackierschutzfolien an, die umweltgerecht verwertet und wiederverwendet werden. Übrigens: Auch die Energiebilanz des Folienherstellers zahlt auf die Nachhaltigkeitsstrategie ein: Die Produktion erfolgt zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien. Mit 1.748 Solarmodulen und einem eigenen Blockheizkraftwerk, das 25 Prozent des Bedarfs deckt, geht das Unternehmen große Schritte in Richtung CO2-Neutralität. „Für K&L-Betriebe bedeutet die Wahl der Horn & Bauer-Folie einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, der die eigene Bilanz verbessert, ohne bei der Qualität Kompromisse einzugehen“, erklärt der Key Account Manager abschließend.