Von
 
2023-06-14T11:03:08+0000

Hightech-Fahrzeugkarosse für die Ausbildung

Eine Hightech-Karosserie bereichert seit kurzem die Ausbildungsstätte der Karosseriebauer-Innung Köln. Denn der Innungsbetrieb Procar Automobile sponserte die Karosserie eines aktuellen BMW IX für die überbetriebliche Ausbildung der angehenden Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker. Darauf weist die Karosseriebauer-Innung Köln in einer Pressemitteilung hin. „Die Auszubildenden erhalten damit eine weitere wertvolle Chance, sich mit den neuesten Technologien und Materialien vertraut zu machen, die in modernen Fahrzeugen verwendet werden“, wird Innungsgeschäftsführerin Claudia Weiler in der Pressemitteilung bei der Übergabe am 26. Mai im Trainings- und Schulungszentrum Rheinland (KLW) zitiert. ## Materialmix: Lernen aus der Praxis „Wir sind stolz darauf, einen Beitrag zur Förderung der Ausbildung in der Karosseriebau-Branche zu leisten und junge Talente auf ihrem Karriereweg zu unterstützen“, betonte Stefan Thiel, Service-Filialleiter von Procar Automobile Wuppertal: „Gemeinsam formen wir die Zukunft der Mobilität.“ Materialauswahl und Herstellungsverfahren der Karosserie sind laut Florian Kessel, technischer Ausbildungsverantwortlicher (Procar Automobile), präzise auf die Anforderungen des jeweiligen Bauteils abgestimmt, um eine Steigerung der Karosseriesteifigkeit und der Crashsicherheit bei gleichzeitiger Optimierung des Gewichts zu erzielen: „Es gibt einen Materialmix aus hochfesten Stahlsorten, Aluminium, Carbon und Hochleistungs-Thermoplast-Kunststoffen.“ ## Karosserie in Lehrgängen und auf Ausbildungsmessen im Einsatz Auch wenn die Hightech-Karosserie aufgrund ihrer fortschrittlichen Bauweise bei einer Gesamtlänge von fünf Metern nur 500 Kilogramm wiegt, war der Transport von Wuppertal nach Köln aufwendig. Die Firma M.K. Lack – Industrielackierungen ermöglichte den Transport. Die Karosserie wird aktuell mit einem Rädersystem versehen, um sie transport- und manövrierfähig zu bekommen. Künftig soll sie so nicht nur in den überbetrieblichen Lehrgängen zum Einsatz kommen, sondern auch auf Ausbildungsmessen. Ziel sei es, junge Menschen zu motivieren und ihnen zu zeigen, dass sich Innung und Unternehmen für ihre Ausbildung und Entwicklung interessieren. Potenzielle Nachwuchskräfte sollen sich für die Autoberufe begeistern, indem sie erkennen, dass sie mit aktuellen Ressourcen und Technologien arbeiten und optimal auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden.
Lesens Wert

Mehr zum Thema