2022-03-30T09:16:21+0000

Liftwerk in schwierigem Marktumfeld erfolgreich

Sie sind gewissermaßen das Startup unter den Hebebühnenerstellern in der K&L-Branche. Obwohl Liftwerk seit Jahren im Markt für Rollstuhlhebehünen eine feste Größe ist, hat das Unternehmen erst vor etwas mehr als einem Jahr mit der Produktion von pneumatischen Hebebühnen für Karosserie- und Lackierbetriebe begonnen. Mitten in der Pandemie. ## Konstruktion und Produktion am deutschen Standort Im Gespräch mit Vertriebsleiter Bernd Hoffmann zeigt sich der erfahrene Branchenkenner mit der bisherigen Entwicklung seines Geschäftsbereiches sehr zufrieden. „Wir haben in einem schwierigen Jahr unsere eigenen Erwartungen übertroffen“, zieht er beim Redaktionsbesuch gegenüber schaden.news eine positive Bilanz. Auch Geschäftsführer und Inhaber René Bartsch sieht Liftwerk auf einem „guten Weg, das Unternehmen im Automotive Markt erfolgreich zu etablieren.“ Obwohl auch Liftwerk, wie alle Werkstattausrüster, mit stark gestiegenen Stahlpreisen zu kämpfen hat. „Gerade Hebebühnen sind aufgrund ihres hohen Stahlanteils stark von der Preisentwicklung betroffen“, erklärt René Bartsch. „Wir haben aber trotz der schwierigen Situation die Verkaufspreise relativ stabil halten können, sind immer lieferfähig gewesen und konnten kurze Lieferzeiten bieten.“ Ein wesentlicher Grund für die Stabilität und den Erfolg in der Krise findet sich am Standort im nordhessischen Kaufungen. Hier konstruiert und produziert Liftwerk seine Hebebühnen in Eigenregie. Das hat den Vorteil: Kurze Lieferketten sichern die Lieferfähigkeit und sorgen so für eine stabile Geschäftsentwicklung. ## Nach der Hebebühne kommt der Mover In der Konstruktionsabteilung von Liftwerk arbeitet man derzeit schon an weiteren Neuentwicklungen für Karosserie- und Lackierbetriebe. „Wir werden in den nächsten Monaten unseren ersten Prototypen für den Transport von Hebebühnen vorstellen“, kündigt Christian Schönebach an, der den Geschäftsbereich Industrie leitet. „Der Mover wird sehr kompakt und wendig sein. Zudem ist er flexibel für alle Bühnentypen einsetzbar.“ Liftwerk will mit dem Mover dazu beitragen, in den Betrieben die Rangierzeiten zu verkürzen und betriebliche Abläufe zu verbessern. René Bartsch und Bernd Hoffmann sind davon überzeugt, dass auch der Mover, wie die Hebebühnen, eine Erfolgsgeschichte wird. Entscheiden werden darüber die Betriebe. Die Investitionsbereitschaft scheint derzeit zwar eher gering, aber Liftwerk kann sich offenbar auch in einem schwierigen Marktumfeld gut behaupten.
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