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2022-02-09T10:43:53+0000

Außenhaut-Instandsetzung: „Wir können die Zeitvorgaben besser einhalten“

Christian Dietershagen ist überzeugt: „Das Prinzip Instandsetzen statt Erneuern nimmt beim Reparaturprozess in der Werkstatt bereits jetzt einen hohen Stellenwert ein – dieser Effekt wird sich zukünftig noch verstärken.“ Deshalb setzt das Unternehmen aus Wissen in Rheinland-Pfalz auf das neue Carbon Body Repair System (CBR), das seit kurzem im Betrieb im Einsatz ist. Die Gründe für die Anschaffung sind laut dem Geschäftsführer der Identica Stöver GmbH unter anderem die Einhaltung der Hersteller-Zeitvorgaben bei der Fahrzeugreparatur: „Diese sind für das Ersetzen von Teilen und die damit einhergehenden Verbundarbeiten kaum noch einhaltbar.“ Hingegen beanspruche die Instandsetzung der Karosserie-Außenhaut nur eine deutlich geringere Reparaturzeit. Hintergrund: Seit Jahren werden die Vorgaben für die Reparaturzeiten von den Automobilherstellern immer niedriger angesetzt, damit die Typenklasseneinstufung bei der Kfz-Versicherung günstiger ausfällt. ## Schulung direkt vor Ort im Betrieb Bereits nach einer ersten Schulung haben sich Christian Dietershagen und sein 32-köpfiges Team für eine Investition in das Carbon Body Repair (CBR) System entschieden. Denn Carbon unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Schulungen direkt vor Ort. „Der richtige und effiziente Umgang bei der Instandsetzung erfordert nicht nur die richtige Technik, sondern auch regelmäßiges Training“, erklärt Carbon-Spezialist Klaus Dollas, der dem Team vor Ort in Wissen Ende Januar zeigte, worauf es bei der Instandsetzung mit dem System im Detail achten sollte. „Unsere Mitarbeiter waren von der Schulung hellauf begeistert“, berichtet Christian Dietershagen rückblickend. ## „Geringes Gewicht erleichtert die Handhabung“ Vor allem kam demnach bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern immer wieder die einfache Handhabung des Systems zur Sprache: „Die Zugkomponenten haben nur geringes Gewicht und sind daher sehr leicht zu bedienen. Das ist ein großer Vorteil für die Ergonomie bei der Arbeit“, führt Christian Dietershagen aus und fügt hinzu. „Im Vergleich zum Vorgänger-System wurde das CBR dahingehend noch einmal grundlegend verbessert.“ Besonders hilfreich fanden die Mitarbeiter zudem die Funktionsweise des Line Tools, das mit zweiter Zugeinheit zum Einsatz kam. „An das Line Tool können beliebig viele Zugeinheiten angesetzt werden – das ist unserer Meinung nach ideal, um beispielsweise lange Beschädigungen an mehreren Punkten gleichzeitig zu ziehen“, berichtet der Geschäftsführer von den Erfahrungen, die sein Team im Rahmen der Schulung gesammelt hat. ## Prozesssicherheit durch vordefinierte Programme Zudem trage auch das zugehörige Trafo, der sogenannte Power Inverter, zum einfachen Handling des CBR-Systems bei: „Die Benutzeroberfläche ist deutschsprachig und es sind bereits Programme für alle notwendigen Arbeiten vordefiniert. Das erleichtert die Bedienung des CBR, auch für Neueinsteiger. Auch bei sehr dünnen Blechen vermeidet die Steuerung zuverlässig Löcher und Durchbrand. Insgesamt ist dadurch eine stärkere Leistung und eine prozesssicherere Arbeit möglich.“ Christian Dietershagen und sein Team hat das CBR-System bereits überzeugt – sie entschieden sich noch während der Schulung dafür, das System ab sofort im Werkstattalltag einzusetzen. „Mit dieser Ausrüstung können wir die Zeitvorgaben nun viel besser einhalten.“ Auch ein Aluminium-Arbeitsplatz mit dem Alurepair Visar-System von Carbon sei deshalb bereits in Planung.
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