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2022-03-02T09:55:47+0000

„Im Schleifprozess liegt oft ein Großteil des Einsparpotenzials“

„Klar ist: Prozessoptimierung ist nie in Stein gemeißelt“, erklärt Jennifer Almarales Guerra. Sie ist Geschäftsführerin der M-Color-GmbH in Berlin. Der Betrieb existiert seit 26 Jahren. Auf 5.000 Quadratmetern bearbeiten mehr als 30 Mitarbeiter vor allem gesteuerte Unfallschäden. Seit vergangenem Frühjahr ist M-Color zudem Tesla Approved Bodyshop. „Jeder Handgriff muss sitzen. Deshalb ist gerade das Thema Prozesseffizienz wichtig für unser Unternehmen", betont die Geschäftsführerin. ## „50 Prozent der Arbeiten entfallen aufs Schleifen“ Unter anderem deshalb ist Mirko Eichner seit rund vier Jahre Ansprechpartner für das Team bei M-Color, speziell dann, wenn es um das Thema Schleifen und Finish geht. Der Mirka Teamleiter kann den Stellenwert, den der Schleifprozess in einer K&L-Werkstatt im Normalfall ausmacht, konkret beziffern: „Mehr als 50 Prozent aller Arbeiten im Betrieb entfallen auf das Schleifen.“ Für ihn ein geeigneter Punkt, um mit dem Hebel bei der Prozessoptimierung anzusetzen. In vielen Fällen bedeutet das: „Aufklärungsarbeit leisten. Zum Beispiel bei den gestiegenen Energiekosten von Druckluft auf Elektro umsteigen, weil es günstiger ist. Auch das Thema Nass- vs. Trockenschliff ist immer noch sehr präsent. Denn der Lackierer ist von seinen Abläufen her recht konservativ eingestellt. Änderungen sind da nicht gern gesehen“, weiß Mirko Eichner aus Erfahrung. ## Umstellung auf neue Lack-Reihe begleitet Der Betrieb M-Color hat vergangenes Jahr auf die Reihe 100 von Glasurit umgestellt. Da war viel Probieren dabei, um die Kompatibilität mit den Schleifmitteln zu testen – immer begleitet durch Mirko Eichner. Er weiß: „Ich kann den Mitarbeitern immer nur Trends mitgeben und die Prozesse im Einzelnen beleuchten.“ Neben dem Schleifprozess kann Mirko Eichner auch hinsichtlich der Schritte im Finish beraten. Zudem hat M-Color auch die Mirka Werkstattwägen und das Zubehör aus der Mirka Essentials-Linie im Einsatz, der passenden Ergänzung an Lackierzubehör, wie zum Beispiel Abdeckbänder, Farbmischbecher und Lackierpistolenadapter. ## Mitarbeiter einbinden Apropos Mitarbeiter: Diese seien bei der Prozessoptimimerung ein wichtiger Faktor und müssen von Anfang an eingebunden werden. Deshalb erhält jeder neue Kollege in der Lackiererei einen eigenen Mirka Werkstattwagen und eine Vorführung im Schleifprozess durch Mirko Eichner. Zudem hängen im Betrieb Plakate mit den einzelnen Arbeitsschritten beim Schleifen sowie beim Finish. Auch dadurch wird die Routine und eine einheitliche, prozesseffiziente Anwendung geschult. Und einmal im Jahr gibt es von Mirko Eichner eine „Erinnerungs-Schulung“, um eingeschlichene Gewohnheiten wieder auszuschleichen. „Prozessoptimierung ist ein fortlaufender Prozess“, begründet der Mirka Teamleiter. ## „Ich will auf den besten Partner setzen“ Normalerweise schaut er einmal im Quartal bei M-Color vorbei. „Ich kann darauf setzen, dass Mirko Eichner sehr kurzfristig reagiert, wenn es notwendig ist“, weiß Jennifer Almarales Guerra. Und genau darauf komme es der Geschäftsführerin an: „Mirka ist ein wichtiger und verlässlicher Partner im Reparaturprozess. Und da will ich auf den Besten setzen, nicht auf den Billigsten“, erklärt Jennifer Almarales Guerra. Denn es steckt eben mehr dahinter als nur das Produkt. „Service und Leistung – das ist mir wichtig.“