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2022-01-12T10:39:04+0000

„Die Weichen für die Zukunft werden jetzt gestellt“

___Wie entwickelt sich der Schadenmarkt in diesem Jahr? Tobias Brefeld, BASF-Manager Autoreparaturlacke und Marke Glasurit Zentraleuropa, liefert in seinem Statement für schaden.news eine Einschätzung der aktuellen Marktlage und erklärt, wie der Lackhersteller seine Partnerbetriebe 2022 unterstützen will.___ „Seit nunmehr knapp zwei Jahren befinden wir uns in einer Ausnahmesituation, welche allen Marktteilnehmern/innen weiterhin vieles abverlangt. Gestörte Lieferketten, Kostenexplosionen auf vielen Ebenen, neue Einschränkungen durch wieder einmal steigende Coronainfektionszahlen sind nur einige Beispiele für immer neue oder stetige Herausforderungen an uns alle im Markt. Unsere Fähigkeiten in Bezug auf Resilienz und Anpassungsfähigkeit werden auf eine harte Probe gestellt. Grundsätzlich sehen wir das Schadensniveau (Anzahl der Unfälle) für Deutschland, Österreich und die Schweiz signifikant hinter dem Marktvolumen von 2019. Regional, lokal und auf den Einzelbetrieb bezogen sehen wir jedoch erhebliche Unterschiede. Für das Gesamtjahr 2022 erwarten wir einen leicht positiven Trend, ohne diesen aktuell genau beziffern zu können. Auch hier wird vieles von Corona abhängen. Zeitgleich werden bei Megathemen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit aus unserer Sicht nun die Weichen für die Zukunft gestellt! Dies bietet Betrieben, in dieser intensiven Zeit, auch viele neue Chancen und Möglichkeiten. Wir möchten und werden unsere Partner und Betriebe mit einem ganzheitlichen Werteversprechen weiterhin unterstützen. Hierbei spielen Innovationen eine wesentliche Rolle, als ein Erfolgsfaktor für unsere Kunden und uns. Entsprechend wird es auch im Jahr 2022 bei Glasurit, sowohl was die physischen Produkte als auch die digitalen Lösungen betrifft, weitere Neuerungen geben. Persönlich freue ich mich zudem besonders, dass wir immer mehr Betriebe von der Reihe 100 (dem schnellsten und nachhaltigsten Lacksystem der Industrie) und Refinity (der neuen digitalen „cloudbasierten“ Plattform) überzeugen können. Den eingeschlagenen Weg der Nachhaltigkeit werden wir weiterhin mit aller Konsequenz beschreiten. Optimierte Prozesse führen zu weniger Abfall bzw. Verbrauch sowie über die Geschwindigkeit zu weniger Energieverbrauch. Ressourcenschonende Produkte und Produktionsverfahren von Glasurit führen zu nachweislich signifikanten Einsparungen bei VOC bzw. CO2. Nachhaltigkeit somit auch als Vermarktungsmöglichkeit der K&L-Betriebe gegenüber ihren Kunden wie etwa den Automobilherstellern. In unserem Netzwerk bei ColorMotion tut sich gerade eine Menge in den Segmenten Schadensteuerung, Oldtimer und Caravaning. Für die Netzwerkmitglieder sind dies potenzielle Zusatzgeschäfte. Auch werden wir das Netzwerk innerhalb der Länder Deutschland, Österreich und Schweiz internationalisieren, um schneller und mehr voneinander zu lernen. Wir investieren gerade bei Glasurit – möglicherweise gegen den Trend – aber sicherlich für die Zukunft. So eröffnen wir beispielsweise in diesem Jahr unser neues hochmodernes Laborgebäude am Standort Münster. Auch haben wir das Team weiter verstärkt und werden dies auch 2022 tun, um uns jetzt für die Zukunft gut aufzustellen. In diesem Sinne: #gemeinsamnachvorne!“
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