2021-12-01T13:02:01+0000

„Die neue Hebebühne ist für uns gar nicht mehr wegzudenken“

Das vergangene Jahr hat Michael Jentsch genutzt, um in seinem K&L-Betrieb ein konsequentes Qualitätsprogramm umzusetzen. Neben ISO-Zertifizierung und DEKRA Werkstattsiegel wurde auch der Arbeitsplatz für die Karosserieinstandsetzung modernisiert und mit einer neuen Hebebühne des Herstellers Consul ausgestattet. ## Versicherer und Autohäuser haben klare Vergabekriterien „Solche Maßnahmen sind gerade für freie Werkstätten wie uns von großer Bedeutung, um auch in Zukunft Aufträge bearbeiten zu können“, erklärt der Geschäftsführer, der die Lackierservice Jentsch GmbH & Co. KG seit 2012 leitet. So stelle etwa das Siegel der Sachverständigenorganisation mittlerweile einen gängigen Qualifikationsnachweis gegenüber Versicherern dar, berichtet der 54-Jährige, der Anfang dieses Jahres sein Leistungsangebot um das Geschäft mit gesteuerten Schäden erweitert hat. Den Großteil erwirtschafte der Betrieb allerdings nach wie vor durch Aufträge von Privatkunden, ansässigen Firmen sowie Autohäusern, bei denen das Werkstattsiegel teils ebenfalls zur Bedingung für die Auftragsvergabe gemacht werde. ## Neuer Fokus auf Instandsetzung von Pkw, Sprintern und Wohnmobilen Vor diesem Hintergrund erhielt auch die Karosserieabteilung des zwölf Mitarbeiter starken Betriebs ein umfassendes Update. So wurde der Arbeitsplatz aufgrund der dort durchzuführenden Schweißarbeiten von der übrigen Werkhalle abgetrennt und als eigenständiger Arbeitsplatz gestaltet. Das Herzstück bildet dabei die neue Scheren-Hebebühne vom Typ 0.40 SN-AM des Herstellers Consul. „Während unsere kleineren Bühnen ausschließlich in der Lackiervorbereitung eingesetzt werden, benötigten wir für die Karosserieinstandsetzung eine Lösung, mit der wir in der Lage sind, auch schwerere Fahrzeuge zu heben“, begründet Michael Jentsch die seit 2020 im Einsatz befindliche Neuanschaffung und fügt hinzu: „Da wir neben Pkw-Reparaturen auch Arbeiten an Fahrzeugen der Sprinterklasse und Wohnmobilen durchführen, haben wir uns für dieses Sondermodell in der Version „Supra“ entschieden.“ Die Bühne, die dem Geschäftsführer auf der Hausmesse eines Autohauses im Raum Kassel aufgefallen war, ist bis zu einem Gesamtgewicht von vier Tonnen einsetzbar und kann mit einer Fahrbahnlänge von 4,8 Metern auch Fahrzeuge mit längerem Radstand aufnehmen. Besonders wichtig war dem Fachmann der integrierte Radfreiheber, dessen beidseitig ausziehbare Aufnahmen ein flexibles Handling sowohl kleiner als auch großer Fahrzeuge ermögliche. Neben der schnellen Arbeitsweise des elektrohydraulischen Antriebs und der nützlichen LED-Beleuchtung hatte Michael Jentsch vor allem auch die Möglichkeit überzeugt, den Funktionsumfang der Bühne nachträglich erweitern zu können: „Da wir in naher Zukunft planen, auch Arbeiten im Bereich der Vermessungstechnik durchzuführen, kommt uns diese Upgrade-Fähigkeit sehr entgegen.“ ## Aufbau in zwei Tagen Auch Beratung und Einbau seitens der Hebetechnik-Spezialisten aus Halver verdienten Michael Jentsch zufolge großes Lob. Gemeinsam mit dem Consul Team habe man zunächst anhand eines Fragebogens geklärt, ob der Aufstellort den erforderlichen
Kriterien zum Betreiben einer solchen Anlage entspricht. „Das Abladen der Bühne mit einem geeigneten Gabelstapler haben wir übernommen. Der Aufbau, das Verlegen der Anschlüsse sowie das Ausnivellieren war im Festpreisangebot des Herstellers enthalten und wurde von erfahrenen Fachkräften innerhalb von zwei Tagen durchgeführt“, erinnert sich der Geschäftsführer und betont: „Seit der Inbetriebnahme ist die Bühne aus unseren Arbeitsabläufen kaum noch wegzudenken.“
Christoph Hendel