2021-08-25T12:36:32+0000

Web-TV: Wie das Zusatzgeschäft Betriebe durch die Krise bringt

Margenkrise und weiterhin Reparaturvolumen unter Vorkrisen-Niveau: Der Unfallschadenmarkt stellt K&L-Betriebe vor nie dagewesene Herausforderungen. Rendite erwirtschaftet nur, wer sich strategisch aufstellt und beispielsweise auf zusätzliche Geschäftsfelder setzt. In der Schadentalk Web-TV-Sendung am 2. September diskutieren schaden.news-Chefredakteur Christian Simmert und Redaktionsleiterin Ina Otto mit Betriebsinhabern und Ausrüstern, wie K&L-Betriebe Smart Repair, Industrielackierung & Co gewinnbringend in ihrem Unternehmen etablieren können. Ist jedes Standbein auch für jeden Betrieb geeignet? Und welche Rolle spielen Ausrüstung und Verbrauchsmaterialien, um die notwendigen Prozessabläufe in den verschiedenen Geschäftsfeldern richtig aufzustellen? Die Talkgäste während der Sendung: Betriebsinhaber Marco Retzlaff (Geschäftsführer Retzlaff und Kramm Automotive), Thomas Marniok, Geschäftsführer der Mirka GmbH, Tobias Wastensteiner (Geschäftsführer SRV Ulm GmbH & Co. KG) sowie Carl Schäfer (Inhaber Taunus Fahrzeug Service GmbH). Die Sendung wird ab 17 Uhr live aus dem K&L-Betrieb Retzlaff und Kramm Automotive GmbH in Ahrensfelde bei Berlin übertragen. Das Unternehmen hat sich neben dem Unfallschadengeschäft auf die Instandsetzung und Restaurierung von Oldtimern spezialisiert. ## Ein Drittel Umsatzvolumen aus Instandsetzung von Klassikern Bereits bei der Unternehmensgründung hat Marco Retzlaff in seinem K&L-Betrieb in Ahrensfelde bei Berlin das Oldtimergeschäft als Standbein etabliert – und damit seine persönliche Leidenschaft mit seinem Job als Lackier- und Karosseriebaumeister verbunden. Von 400 auf mehr als 2.000 Quadratmeter ist seine Werkstatt in den vergangenen Jahren gewachsen, sein Mitarbeiterstamm von zwei auf 15. Mit der Arbeit an den Klassikern generiert die Retzlaff und Kramm Automotive GmbH inzwischen rund ein Drittel ihres Umsatzes. Wie das gelingt, berichtet der Inhaber in der Web-TV-Sendung. ## Wie unterstützt Mirka K&L-Betriebe beim Zusatzgeschäft? Zu Beginn dieses Jahres hat Mirka sein Produktportfolio im Zubehörgeschäft erweitert. Mit Mirka Essentials möchte der finnische Oberflächenspezialist den Lackierprozess der Karosserie- und Lackierbetriebe umfangreicher als bisher begleiten. Beim Schadentalk am 2. September erläutert Geschäftsführer Thomas Marniok, wie Mirka als Hersteller K&L-Betriebe bei ihren vielfältigen Standbeinen konkret und zielgerichtet unterstützt. ## Wo liegen die Vorteile bei der Industrielackierung? Von Anbauteilen für Bagger über EDV-Zubehör und Sonnenbänke bis hin zu elektrischen Zahnbürsten: Gerade in den vergangenen Jahren ist die Taunus Fahrzeug Service GmbH im Bereich Industrielackierungen stark gewachsen. Dabei ist das Geschäftsfeld nur ein Standbein des Betriebs im hessischen Bad Camberg. Doch wie kann die Zuarbeit für Industrie-Unternehmen neben dem klassischen Unfallschadengeschäft funktionieren? Geschäftsführer Carl Schäfer gibt beim Talk in Ahrensfelde einen Einblick in die Abläufe seines Unternehmens. ## Erst Smart-Repair-Betrieb, jetzt K&L-Geschäft Vor rund sechs Jahren hat Tobias Wastensteiner den Weg in die Selbstständigkeit eingeschlagen und die SRV Ulm GmbH & Co. KG gegründet, damals ausschließlich als Smart Repair-Betrieb. Inzwischen haben er und seine 15 Mitarbeiter das Leistungsportfolio auf die gesamte Unfallschadenreparatur erweitert. Tobias Wastensteiner weiß aus Erfahrung: Gerade in der Kleinschadenreparatur herrscht ein großer Preisdruck. Dennoch erwirtschaftet er seinen halben Umsatz allein durch dieses Geschäftsfeld. Warum der Betrieb so erfolgreich im Smart Repair-Segment ist, erklärt der 42-jährige Unternehmer im Talk. Der Branchentalk im Web-TV wird wie gewohnt live [auf der Facebook-Seite von schaden.news](https://www.facebook.com/schaden.news) und [im YouTube-Channel von Schadentalk](https://www.youtube.com/schadentalk) übertragen. Alle Details zur Sendung erhalten Sie auch [auf der Schadentalk-Website.](https://www.schadentalk.de/) Im Video oben sehen Sie den Trailer zur Sendung.
Ina Otto
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