2021-06-30T10:13:00+0000

Was macht eigentlich Michael Wellnitz?

Bis Januar 2020 war Michael Wellnitz Vertriebsleiter für die Lackmarke Spies Hecker. Danach wurde es still um den 56-Jährigen. Inzwischen hat er die Branche gewechselt, trifft im neuen Job aber immer wieder auf alte Bekannte. schaden.news hat im Interview über seine neuen Aufgaben und Anknüpfungspunkte zum Unfallschadenmarkt gesprochen. ___Herr Wellnitz, wie geht es Ihnen? ___ __Michael Wellnitz:__ Es geht mir gut. Das vergangene Jahr hat uns allen durch die Pandemie viel abverlangt. Inzwischen kehrt so langsam die Normalität zurück und ich bin nun auch voll und ganz in meiner neuen Tätigkeit angekommen. ___Sie haben nach Ihrer Aufgabe bei Spies Hecker die Branche gewechselt...___ __Michael Wellnitz:__ Richtig. Ich arbeite jetzt als Senior Key Account Manager bei DPS, einem führenden Technologiedienstleister, der sich auf die elektrische Betriebssicherheit und Arbeitsschutz in Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz spezialisiert hat. Dort bin ich für die Kundenakquise und Beratung zuständig. Das funktioniert sowohl vor Ort als auch online. ___Arbeitsschutz ist ja auch in K&L-Betrieben ein wichtiges Thema. Gibt es dahingehend Anknüpfungspunkte zu unserer Branche?___ __Michael Wellnitz: __Definitiv! Denn alle elektrischen Betriebsmittel in einem Unternehmen ab einem Mitarbeiter müssen geprüft werden – vom Elektro-Schleifgerät über Schaltschränke und Rolltore, bis hin zu Wasserkochern und Steckdosenleisten. Diese Prüfung ist auf Grundlage der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) verpflichtend. Das schließt natürlich auch K&L-Betriebe mit ein. Gerade kleinere Unternehmen wissen oft nichts von dieser Verpflichtung oder prüfen nur die Arbeitsgeräte in der Werkstatt, nicht aber in ihren Büros. Das kann fatale Folgen haben und auch sehr teuer werden... ___Warum?___ __Michael Wellnitz: __ Weil beispielsweise in einem Brandfall im Unternehmen die Sachverständigen auch darauf schauen, was im Vorfeld hätte getan werden können, um diesen Brand zu vermeiden, beispielweise durch eine regelmäßige Überprüfung der elektrischen Geräte, die möglicherweise der Auslöser für den Brand gewesen sein können. Wurde nicht geprüft, kommt die Versicherung im schlimmsten Fall nicht für den Schaden auf. Die Prüfung der elektrischen Betriebsmittel sollten also auch K&L-Betriebe auf jeden Fall ernst nehmen! Ich bin daher auch immer wieder in Reparaturfachbetrieben unterwegs und berate dahingehend gern! ___Wo sehen Sie Parallelen zwischen der Vertriebsleitung für eine Lackmarke und Ihrer neuen Aufgabe?___ __Michael Wellnitz:__ In erster Linie in der täglichen Arbeit mit Menschen. Auch jetzt habe ich beruflich Kontakte zu Personen mit unterschiedlichen Mentalitäten und Ansprüchen. Mein persönliches Ziel ist es natürlich auch im neuen Job, Kunden zu überzeugen, zu halten und die Kontakte zu pflegen. ___Und was vermissen Sie bei Ihrer jetzigen Tätigkeit gegenüber dem Job bei Spies Hecker?___ __Michael Wellnitz:__Ganz klar die Arbeit und den Austausch im Team. Als Key Account Manager bin ich eher ein Einzelkämpfer. Aber ich habe immer noch Kontakt zu ehemaligen Kollegen aus dem Spies Hecker Vertriebsteam, somit bleibt der Austausch bestehen. ___Herzlichen Dank für das Interview!___ _Für mehr Informationen zur elektrischen Betriebssicherheit und Arbeitsschutz informiert Michael Wellnitz [per Mail](mailto:michael.wellnitz@deutsche-pruefservice.de) oder telefonisch unter +49 157 806 00 724. _
Ina Otto
Lesens Wert

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