2020-06-24T16:31:59+0000

Wie geht es jetzt weiter?

Jeder zweite Deutsche hat laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsinstitutes INSA „Angst vor einer zweiten Corona-Welle im Sommer“. Keine Frage, die Ausbrüche der Viruserkrankung an verschiedenen Hotspots der Republik führen uns die Gefahr ja fast täglich erneut vor Augen. Diese Stimmung wird sich auch bei den Werkstattkunden widerspiegeln. Nach wie vor müssen die Betriebe deshalb auf Abstand gehen, besondere Maßnahmen ergreifen und vor allem mehr Aufwand betreiben, um den Schutz von Kunden und Mitarbeitern zu gewährleisten. Dauerhaft. Da will es nicht so richtig ins Bild der Lage passen, dass schon jetzt die ersten Corona-Hilfsmaßnahmen wieder zurückgefahren werden. [Der Kfz-Versicherer HDI und sein Schadenschutzverband SSV kündigten auf unsere Nachfrage in dieser Woche an, die Fallpauschalen künftig zu streichen.](https://schaden.news/de/article/link/41761/marktentwicklung-corona-kw-26) Viel zu frühzeitig. Denn die Corona-Krise wird uns alle noch lange beschäftigen und die zusätzlichen Maßnahmen der Betriebe müssen wohl noch ebenso lange aufrecht erhalten bleiben. Vor allem dann, wenn die Versicherungsnehmer aufgrund der Pandemie weiter verunsichert sind. Spannend wird, wie in diesen Tagen Innovation Group und HUK-Coburg über Fortführung ihrer Corona-Maßnahmen entscheiden. Keine Frage, die Situation auf den Straßen hat sich normalisiert. Auf dem Weg zur Arbeit stehen wir jetzt wieder im Stau. Doch wie sich das Unfallgeschehen und damit die Auslastung der Werkstätten entwickelt, bleibt abzuwarten. Schließlich melden Schadensteuerer wie Innovation Group immer noch ein deutlich geringeres Reparaturvolumen als vor der Krise. Doch es gibt in dieser Woche auch noch andere wichtige Themen. [Wir haben beim Allianz Zentrum für Technik (AZT) nachgefragt, was sich beim aktuellen Update der Lackkalkulation genau verändert hat.](https://schaden.news/de/article/link/41755/azt-lackkalkulation-update) Denn der bloße Blick in das 63 Seiten starke Dokument oder eine unkommentierte Veröffentlichung hilft den K&L-Betrieben kaum weiter. Veränderungen bei Übergabezustand von Karosserie an Lack, Präzisierungen bei wählbaren Zusatzpositionen oder zur Innenteil-Lackierung – man muss schon wissen, wo es relevante Änderungen gegeben hat. Diese Hinweise dazu finden Sie in unserer aktuellen Meldung.
Christian Simmert
Lesens Wert

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