2019-12-11T14:33:36+0000

Sind Sie darauf eingestellt?

Die HUK-Coburg will künftig in ihren Partnerwerkstätten eine Online-Terminvergabe für Autofahrer einsetzen. Für KSR steht die Weiterentwicklung digitaler Planungstools 2020 klar im Fokus. Und auch der Lackhersteller PPG plant im neuen Jahr, seine Partnerbetriebe in Sachen Prozessoptimierung durch digitale Werkzeuge zu unterstützen. Diese Beispiele zeigen: Es bewegt sich viel im digitalen Schadenmarkt. 2020 wird sich einiges in Sachen Werkstatt-EDV verändern. Und logisch: der Fortschritt bringt auch mehr Komplexität in die Schadenwelt. In K&L-Betrieben wächst dadurch die Herausforderung, bei all den Updates, Schnittstellen und neuen Möglichkeiten den Überblick zu behalten. Prozesssicher und möglichst fehlerfrei arbeitet nur, wer diese Vielfalt technischer Optionen zielgerichtet einsetzt – und seinen Betrieb darauf einstellt. Denn mit der fortschreitenden Digitalisierung steigt die Notwendigkeit, sich mit digitalen Werkzeugen auseinander zu setzen und effizient zu nutzen. Dabei kommt der Anwender um eine Sache kaum herum, so kurios das klingen mag: um die Analogität. Denn der persönliche Austausch mit Anbietern und anderen Anwendern kann Klarheit darüber bringen, ob sich diese Software oder jene Schnittstelle auch für die Abläufe im eigenen Unternehmen eignen. Ein Anlass, sich über die Möglichkeiten – und auch Grenzen – von Werkstattsoftware zu informieren, bietet KSR Karosserie- und Lackierbetrieben zum Jahresanfang. Im Rahmen der Lokaltermine können Betriebsinhaber neue technische Entwicklungen kennenlernen und Fragen direkt an den Dienstleister stellen. Mehr noch: Durch die Veranstaltung erhalten Anwender die Gelegenheit, Ideen zur Verbesserung der digitalen Abläufe einzubringen und so ein Stück weit die Entwicklung der Werkstattsoftware mitzubestimmen. Eine Chance, die im Betrieb durchaus Weichen stellen kann.
Ina Otto
Lesens Wert

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