2019-04-30T14:21:55+0000

Turbo-Start für den Schwarzen Falken

Falken scheint etwas Göttliches innezuwohnen – allein in der ägyptischen Mythologie existieren gleich mehrere falkengestaltige Gottheiten. Und auch der VLN-Bolide des Rennteams Black Falcon – übersetzt: Schwarzer Falke – ist für viele Fans zum Niederknien. Der grau lackierte Mercedes-AMG Customer Racing GT4 mit tief gezogener Motorhaube und dominanter versilberter Front rast mit einem V8-Ottomotor mit 510 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h durch die Grüne Hölle, die Nürburgring-Nordschleife, wo am 23. März das Auftaktrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft 2019 stattgefunden hat. Sein Dach, die Türen und das Heck ziert das großformatige Logo des Werkstattsystems IDENTICA. „Wir sind stolz darauf, das Rennteam Black Falcon nun bereits im zweiten Jahr unterstützen zu dürfen“, erklärt Axalta Netzwerke Manager Karsten Stöcker. „Der GT4 des Teams ist wirklich ein tolles Fahrzeug, der seinesgleichen sucht. Das Fahrzeug und sein Team sind hervorragend geeignet, um als Markenbotschafter die Aufmerksamkeit für IDENTICA weiter zu erhöhen.“ ## Saisonauftakt beginnt mit einem Sieg Besser hätte die VLN-Saison 2019 für das IDENTICA-Rennteam um Tim Scheerbarth, Tobias Müller und den Estländer Tristan Viidas nicht starten können. Bei der 65. ADAC Westfalenfahrt am 23. März fuhr Tim Scheerbarth den Start von der Pole Position. Zunächst konnte er seine Position gegen den zweitplatzierten BMW verteidigen. Dann wurde es spannend. Auf der Döttinger Höhe nutzte der BMW den Windschatten, um zu überholen. „Der Fahrer hat besonnen reagiert, drei Runden lang abgewartet und schließlich den Spieß umgedreht und die Führung zurückerobert“, resümierte Karsten
Stöcker. Tim Scheerbarth übergab den GT4 beim ersten Boxenstopp an Tristan Viidas, Schlussfahrer Tobias Müller ging nach 19 Runden schließlich als Sieger durchs Ziel. „Ein absolut beeindruckendes Rennen und ein toller Saisonauftakt“, resümiert der Netzwerke Manager. ## Schnee-Chaos bei VLN2 Auch das zweite Rennen, das 44. DMV 4-Stunden-Rennen am 13. April, startete für Black Falcon unter einem guten Stern. Dem Rennteam gelang es im Qualifying, den IDENTICA GT4 erneut auf die Pole Position zu bringen. Doch dann machte das Eifel-Wetter einen Strich durch die Rechnung. Wegen Schneefällen entschied sich die Rennleitung, das Rennen nach nur 15 Minuten abzubrechen. Ein Neustart war nicht möglich. „Eine frustrierende Entwicklung für alle Beteiligten, aber Sicherheit geht vor“, betont Karsten Stöcker. ## Drittes Rennen: Ganz oben auf der Tribüne Umso größer war der Jubel nach dem dritten VLN-Rennen, den 61. ADAC ACAS H&R-Cup, am vergangenen Wochenende. Trotz der schwierigen Wetterbedingungen und einem dritten Platz nach dem Qualifying gelang es den Fahrern Tim Scheerbarth, Tristan Viidas und Tobias Müller, den Sieg in der SP10 zu holen.
Ina Otto