2018-05-30T07:59:04+0000

IDENTICA Bretschneider: Unternehmensplanung mit Weitblick

Bis zur letzten Minute packten alle helfenden Hände mit an – damit auch jedes Detail stimmt. Denn erst seit Anfang Februar ist der Betrieb IDENTICA-Partner, erst Ende April konnte der Betrieb die Fassade auf das neue, einheitliche Design des Werkstattsystems umstellen. #### Kennzahlencheck im Detail In jedem Best Practice Zirkel besichtigen die Teilnehmer den Gastgeber-Betrieb strukturiert nach verschiedenen Gesichtspunkten, analysieren und bewerten den Betriebsalltag. Zusätzlich wählen sie stets ein spezielles Thema aus dem Bereich der Schadensteuerung, mit dem sie sich intensiv befassen. Ulrike Bretschneider berichtet: „Beim Zirkel Anfang Mai ging es um das Thema Kennzahlen mit den dazugehörigen Prozessen und Auswertungsverfahren. Wir verbuchen in unserem Controlling unsere einzelnen Geschäftsfelder bereits seit vielen Jahren und schöpfen daraus wichtige Erkenntnisse. Diese sind nun auch
maßgeblich für Entscheidungen, die wir gemeinsam mit unseren Kindern zur Unternehmensfortführung treffen“, erläutert die Senior-Chefin. #### Unternehmensnachfolge aktiv angepackt Anfang dieses Jahres ist Sarah Bretschneider zusammen mit ihrem Bruder Björn in das Unternehmen der Eltern eingestiegen. „Wir werden in den kommenden zehn Jahren gemeinsam die Nachfolge aktiv angehen und uns gegenseitig mit Respekt, Verständnis und Vertrauen dabei unterstützen, die richtigen Lösungen zu finden, um unser Lebenswerk fortzuführen“, erklärt Ulrike Bretschneider. Dabei hatten sie und ihr Mann, die den Betrieb seit beinahe 30 Jahren führen, nie die Erwartungshaltung, dass die Kinder den Betrieb übernehmen. So sammelten beide zunächst in anderen Unternehmen Erfahrungen, ehe sie nun als Unfall-Schaden-Managerin bzw. Werkstattleiter bei IDENTICA Bretschneider in die Geschäftsführung einstiegen. #### Industrielackierung als festes Standbein Doch zurück zum Best Practice Zirkel. Dieser war laut den Betriebsinhabern ein voller Erfolg: „Insgesamt waren wir zwölf Teilnehmer aus ganz Deutschland“, berichtet Sarah Bretschneider. „Sowohl wir als Gastgeber als auch alle anderen Betriebsinhaber konnten aus der Veranstaltung einen praktischen Nutzen ziehen“, resümiert die Juniorchefin. Besonders interessiert waren die Besucher unter anderem auch an der Abteilung Industrielackierung. Das Geschäftsfeld ist bereits seit der Gründung Bestandteil des Unternehmens. 1999 eröffnete der Betrieb eine Großteile-
Pulverbeschichtung, in die unter anderem ein Sandstrahl-Center, eine wasch-chemische Vorbehandlung und Flur-Fördertechnik integriert sind. Während der Begehung des Betriebs beim Best Practice Zirkel erhielt das Team von IDENTICA Bretschneider zahlreiche konstruktive Hinweise. „Dieses Feedback war für uns sehr hilfreich – und manchmal auch überraschend. So zum Beispiel die Äußerungen der Kollegen, dass sie noch Potenzial und Platz in den vorhandenen Hallen sehen, um Arbeitsabläufe im K & L-Bereich noch weiter zu modifizieren und optimieren“, fasst Ulrike Bretschneider zusammen. #### Neue Perspektiven Bereits jetzt steht für die Betriebsinhaber und ihr Team fest: „Wir werden noch in diesem Jahr beginnen, unsere Pulverbeschichtungs-Produktionsstätten zu erweitern. Die Rückmeldungen der anderen Teilnehmer nehmen wir gern in unsere Planung mit auf“, erklärt Ulrike Bretschneider. Darüber hinaus werde der Betrieb die Herausforderungen, die im K&L-Bereich warten, nun aus anderer Perspektive näher beleuchten. „Nach der Analyse werden wir Lösungen finden, Angebote einholen und es dann anpacken.“
Ina Otto