2019-03-20T12:59:38+0000

"Nur ein integriertes System schafft tatsächlich Vorteile"

__Herr Schuckert, ein marktbestimmendes Thema, das nicht zuletzt durch die Ergebnisse des ZKF-Branchenberichts oder durch einige Aussagen auf der BVdP-Netzwerkstatt wieder deutlich in den Fokus gerückt ist, ist die Rendite in den K&L-Fachbetrieben. Welche Möglichkeiten sehen Sie aus der Perspektive des Softwareanbieters, Produktivität und Rentabilität in den Fachbetrieben weiter zu optimieren?__ _Matthias Schuckert:_ Ganz klar, zwei Dinge: Der Fachbetrieb kann seine Rendite nur steigern, wenn er die Chancen einer sinnvollen und durchgängigen Digitalisierung für sich nutzt. Zum einen wird es immer wichtiger, mit einem digitalen Managementsystem zu arbeiten, in das alle wesentlichen Features zu Kalkulation, Auftragsbearbeitung, Schadendokumentation- und Kommunikation, Werkstattplanung- und Organisation integriert sind. Wenn wir schon ständig über Digitalisierung reden, dann sollte auch klar sein, dass wir die Vorteile nur ausschöpfen können, wenn ein vernetztes EDV-System mit seinen Schnittstellen das zentrale Werkzeug im Fachbetrieb darstellt. Wer im Jahr 2019 wieder „isolierte“ EDV-Tools ohne Schnittstelle zum eingesetzten Managementsystem für einzelne Aufgaben nutzt, geht einen verhängnisvollen Schritt zurück, der Zeit und Geld kostet und Medienbrüchen sowie Fehleingaben Vorschub leistet. __Und die zweite Möglichkeit?__
_Matthias Schuckert:_ Die Softwarelandschaft in unserer Branche befindet sich gerade in einem innovativen Umbruch. Mobile vernetzte Tools, Eingabeassistenten, neue Oberflächen, Spracheingabe, Mehrsprachigkeit, Plattformunabhängigkeit – das sind Möglichkeiten, mit denen sich bei praxisorientiertem Einsatz tatsächlich mehr Produktivität in die Abläufe bringen lässt. Ich kann den Werkstätten nur dringend raten, den Umstieg auf die neue EDV-Generation nicht mehr auszusitzen, sondern aktiv anzugehen und damit die Weichen in eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Wer heute auf unseren MobileWorker, auf den KSR EasyTimer oder das KSR-Dashboard umsteigt, der sorgt nachhaltig für seine Wettbewerbsfähigkeit. Und wie schon gesagt, hier gilt es, mit einem vernetzten System zu arbeiten, das alle Möglichkeiten bietet – praktisch nach der Devise „one system fits it all“, sonst bringt die vermeintliche Digitalisierung des Fachwerkstätten nichts. Nicht viele einzelne Systeme, sondern ein integriertes System schafft tatsächlich Vorteile. __Herr Ringhut, die großen Kalkulationsanbieter stellen gerade auf neue Systeme um bzw. haben das schon getan. Was bedeutet das für Ihr System und für den Markt?__ _Peter Ringhut:_ Wir haben die neuen Online-Systeme von AudatexAUTOonline (Audanet 2.0 / [Qapter](https://schaden.news/de/article/link/39566/qapter-soll-schadenerfassung-der-naechsten-generation-werden)), von DAT (SilverDAT 3) und von Eurotax optimal in VCS integriert. Unsere Anwender profitieren also nicht nur von der Wahlfreiheit, mit welchem System sie kalkulieren wollen. Nein, sie verfügen auch über alle Vorteile der neuen Online-Systeme. Für den Markt, vor allem für die Werkstätten, ist nun der schnelle Umstieg auf Qapter oder [SilverDAT 3](https://schaden.news/de/article/link/40691/dat-silverdat3-automechanika) wichtig, um auch zukünftig von neuen Lösungen, die browserbasiert arbeiten, profitieren zu können.
Ina Otto