2019-03-13T23:06:24+0000

Anpacken statt zögern!

Keine Frage, die Netzwerkstatt des BVdP hat sich endgültig als der Hotspot unserer Branche etabliert. Hier in Kassel haben sich gestern die Entscheider im Schadenmarkt und viele Partnerwerkstätten die Klinke in die Hand gegeben. Der Bundesverband nutzte die Chance, um sein wichtigstes Projekt in Szene zu setzen. Mit m.o.r.e. wollen die Bad Tölzer das gesteuerte Schadengeschäft anders strukturieren. Erinnern wir uns: Vor drei Jahren entbrannte ein erbitterter Streit um die Signalisation der HUK Partnerwerkstätten. DEVK, Innovation Group und SPN kündigten an, keine Schäden in Werkstätten zu steuern, die unter der Flagge der Coburger segeln. Der Kfz-Versicherer ruderte zurück. Jetzt nutzt der BVdP die Lücke und bietet mit m.o.r.e. ein markenneutrales Konzept in der Schadensteuerung, dass auf den inhabergeführten K&L-Betrieb setzt. Aber der Bundesverband will noch mehr: Mit QualiCheck soll ein digitaler Workflow in der Schadenregulierung etabliert werden, der auf Einigung bei Schadenkalkulationen (QualiCheck), anstatt auf der Kürzung von Werkstattrechnungen basiert. Zudem soll mit Eco-Repair der wirtschaftlichste Reparaturweg mit Instandsetzen vor Erneuern gepusht werden. Alles unter dem Dach der Marke m.o.r.e. Ob die Strategie aufgeht, hängt maßgeblich davon ab, ob die Partnerwerkstätten mitziehen, das System QualiCheck auch tatsächlich funktioniert und Kfz-Versicherer sowie Schadensteuerer mit einsteigen. Die Bereitschaft dafür scheint vorhanden, gefragt sind Mut und Ausdauer.