2018-11-07T09:11:46+0000

"Think big!": Industrielackierung richtig anpacken

„Industrielackierung – das bedeutet die Beschichtung großer Flächen beziehungsweise von Teilen in großen Serien. Das Thema stellt Karosserie- und Lackierbetriebe damit vor spürbar andere Herausforderungen als die klassische Fahrzeuglackierung“, unterstreicht Jens Trümper, Technical Sales Manager bei DeVilbiss. Der Lackierpistolenhersteller bietet zusammen mit seinen Schwestermarken Binks und Ransburg die für die Industrielackierung erforderliche Ausrüstung aus einer Hand an. ## Ausgiebige Beratung vermeidet unnötige Kosten „Kfz-Reparaturbetriebe, die dieses neue Geschäftsfeld aufbauen wollen, sollten sich im Vorfeld unbedingt ausführlich beraten lassen und nicht einfach etwa eine Pumpe kaufen“, betont Jens Trümper. „Sonst können unnötige Kosten entstehen oder der Prozess funktioniert nicht. Schlechtestenfalls lassen Werkstätten sogar von dem Thema ab, obwohl es – richtig angepackt – eine Menge Potenzial bietet.“ ## Regelmäßige Schulung für kompetente Beratung Jens Trümper, der sich wie seine Aftermarket-Außendienstkollegen Bernd Gross, Guido Koch und Thomas Paschke regelmäßig von DeVilbiss-Industriespezialist Burkhard Gärtner schulen lässt, zählt einige der für einen optimalen und effizienten Prozess zu beantwortenden Fragen auf: „Welches Lackmaterial wird eingesetzt, welche Oberflächenqualität ist zu erreichen, welche Geometrie haben
die zu lackierenden Objekte und welche Mengen sind zu lackieren?“ Dass sich Betriebe dem Bereich der Industrielackierung zunächst mit ihrer herkömmlichen Verfahrensweise nähern, hält Jens Trümper zwar für nachvollziehbar, weist aber auf einen entscheidenden Punkt hin: „Regelmäßig zeigt sich sehr schnell, dass bei großen Flächen oder Serien der Zeitaufwand für das Befüllen des Fließbechers und fürs Ab- und Aufsteigen von Leiter oder Gerüst so enorm ist, dass es speziell darauf zugeschnittene und somit effiziente Lösungen braucht.“ Think big! – Denke groß! laute dann buchstäblich die Devise. ## Spezialgeräte auch für LKW-Lackierung geeignet Generell seien Spezialgeräte wie Doppelmembranpumpen oder Kesselpistolen, die über deutlich längere Zeiträume als bei Fließbecher-Modellen eine unterbrechungsfeie Zufuhr des Lackmaterials gewährleisten, neben dem Industriebereich auch für den Einsatz in der Lkw- und Nutzfahrzeug-Lackierung geeignet – denn auch dort sind teils sehr ausgedehnte Areale zu beschichten.
Andreas Löffler