2018-07-04T13:22:30+0000

Diese Frau kann's richten

„Die Herausforderungen für Karosserie- und Lackierbetriebe nehmen weiter zu. Deshalb haben wir Diana Schlup als Trainings-Managerin in unser Team geholt. So können wir Betriebe noch stärker dabei unterstützen, die eigene Position im Unfallschadenmarkt strategisch erfolgreich auszubauen“, ist sich Björn Claussen, Geschäftsführer Car-O-Liner Deutschland, sicher. ## Expertin bei der Berufsweltmeisterschaft Die 36-Jährige Karosseriebaumeisterin aus dem Schweizerischen Büren an der Aare startete 1997 ihre Ausbildung zur Carosseriespenglerin. Hierauf folgten fünf Jahre in einem Karosseriefachbetrieb. Während der handwerklichen Arbeit qualifizierte sich Diana Schlup zur Kursleiterin. Es folgten eine Weiterbildung zur Carrosseriespenglerin mit eidgenössischem Fachausweis und die Höhere Fachprüfung zur Carrosseriemeisterin in der Fachrichtung Spengler. Von 2010 bis 2017 war Diana Schlup beim Schweizer Carosserieverband VSCI für die technische Abteilung zuständig und 2015 betreute sie bei der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills in São Paulo den Schweizer Kandidaten im Ausbildungsberuf „Autobody Repair“. Als Expertin trainierte und begleitete die Karosseriebaumeisterin ihre Schützlinge in der Vorbereitungsphase und beim Wettkampf.
## „Car-O-Liner kam auf mich zu…“ „Während der Weltmeisterschaft wurde Car-O-Liner auf mich aufmerksam und bot mir an, als Trainings-Managerin für Europa, den Mittleren Osten und Afrika (EMEA) Schulungen im Bereich Karosserieinstandsetzung zu organisieren, zu planen und durchzuführen.“, erinnert sich Diana Schlup. Neben ihrem Expertenwissen im Bereich der Karosseriereparatur verfügt die Karosseriebaumeisterin über umfangreiche Fachkenntnisse im Schulungsbereich. So leitete Diana Schlup bislang etwa 15 Schulungen für Automobilhersteller und arbeitet bis heute in technischen Fachgruppen von Verbänden. Zudem besteht eine enge Zusammenarbeit zum Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF). „Das Trainingsmanagement für Car-O-Liner begann im Januar 2018. Seither leite ich regelmäßig Schulungen für OEMs aber auch für Mitarbeiter von Karosserie- und Lackierbetrieben“, beschreibt die Trainings-Managerin ihre bisherigen Projekte. ## Training liefert Know-how und ist Wertschätzung gleichermaßen Auf die Frage, welche Herausforderungen Diana Schlup bei der Unfallschadenreparatur insbesondere bei Karosserieschäden auf Betriebe zukommen sieht, erklärt die Expertin: „Mischbauweise, höherfeste Stähle und Aluminium sowie die Vernetzung durch die Elektronik sind längst in den Werkstätten angekommen. Dennoch: Die Entwicklung geht weiter. So müssen sich Karosseriebauer auch in Zukunft auf neue Materialkombination einstellen. Um Unfallschäden dennoch in OEM-Qualität ausführen zu können, sind neben der Einhaltung der Herstellervorgaben Trainings und Schulungen entscheidend.
Durch die Teilnahme an Weiterbildungen stellt der Betrieb zum einen eine hohe Reparaturqualität sicher. Zum anderen – und das ist mindestens ebenso wichtig – zeigt der Inhaber auf diesem Wege seine Wertschätzung gegenüber dem Karosseriebauer, was die Verbindung des Mitarbeiters zum Betrieb stärkt.“ ## Trainingsangebote für Betriebe werden ausgebaut Um Betriebe in allen Bereichen der Karosseriereparatur zu unterstützen, baut Car-O-Liner Trainings und Schulungen in Modulen auf, mit denen besondere Schwerpunkte gesetzt werden. So wird im Modul Multifunktionsarbeitsplatz die Vielseitigkeit und Flexibilität der Quick 42 inklusive Karosserievermessung mit Car-O-Liner Vision2 X3 vorgestellt, sowie der Umgang mit dem EVO-Halte- und Richtsystem geschult. Im Modul Point X geht es um Karosserievermessung und im dritten Modul wird das Erkennen von Rahmenschäden, das Vermessen und die Bestimmung des Reparaturweges trainiert. „Mit unseren Schulungsangeboten für Karosseriebauerinnen und Karosseriebauer können wir gewährleisten, dass Betriebe die Anlagentechnik und Messsysteme profitabel einsetzen und jederzeit prozesssicher repariert werden kann“, unterstreicht Björn Claussen.
Ingo Köcher