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2026-09-16T10:58:38+0000

Sicherer trocknen, Nacharbeiten vermeiden: Wie der IRT TCR 4-2 den Werkstattalltag erleichtern soll

Bei der Trocknung von Spachtel, Füller oder Klarlack hängen Arbeitsergebnisse von der korrekten Temperaturführung ab. Ungleichmäßige Wärmeverteilung kann zu Oberflächenfehlern führen. IRT by Hedson hat mit der fünften Generation seiner Infrarot-Trockner ein System entwickelt, das den Prozess messtechnisch begleiten soll. Das Modell IRT TCR 4-2 kombiniert Infrarot-Strahlung mit Kameratechnik und Abstandssensorik, um das Temperaturprofil auf dem zu trocknenden Bauteil automatisch zu steuern“, erklärt Michael Eismann, Gebietsverkaufsleiter bei Herkules Hebetechnik. ## Wärmebildkamera und Radar zur Steuerung der Heizleistung Das System nutzt demnach eine Wärmebildkamera sowie einen Radar-Abstandssensor zur Datenerfassung auf der Oberfläche. „Die Kamera erfasst über 768 Messpunkte ein Areal von 170 mal 90 Zentimetern und ermittelt kontinuierlich die wärmsten Stellen. Der Radarsensor misst zeitgleich den Abstand zum Objekt. Auf Basis dieser Daten reguliert die Steuerung die Leistungsabgabe der IR-Lampen“, erklärt Michael Eismann und fügt hinzu: „Der Mehrwert für den Anwender im Betrieb liegt in der höheren Prozesssicherheit beim Trocknungsvorgang, weil die komplette Fläche überwacht und die Heizleistung intelligent angepasst wird.“ Dadurch erhalte der Anwender eine konstante Temperaturführung ohne manuelles Nachregeln. ## Visuelle Rückmeldung und lösemittelresistente Hardware Für das Werkstattpersonal erfolgt die Ablaufkontrolle über eine optische Rückmeldung am Gerät. Vorgesehen ist eine bildliche Darstellung der zu trocknenden Fläche auf dem Display mit Erkennung der wärmsten Punkte auf dem Objekt. „Die visuelle Rückmeldung ermöglicht es, den Härtungsverlauf direkt am Gerät zu beobachten und Abweichungen sofort zu erkennen“, führt Michael Eismann aus. Das Gehäuse und die Anzeige sind laut Hersteller für Werkstattbedingungen ausgelegt: „Verbaut ist ein gut lesbares, kratz- und schlagfestes Display, das zudem lösemittelbeständig ist. Die Handhabung erfolgt über eine einfache und trotzdem umfangreiche Menüführung, über Touchscreen bedienbar. Für die Bedienung mit Arbeitshandschuhen stehen zusätzlich physische Tasten zur Verfügung“, betont Michael Eismann.
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