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2026-09-09T16:16:57+0000

Lackierrobotik: Messe-Debüt für den SATA jetstream

Seit dem Frühling dieses Jahres ist der Lackierroboter jetstream im Einsatz. Federführend dabei ist SATA Automation, gegründet vom Lackierpistolenhersteller SATA, der sich am chinesischen Start-up Curve Robot beteiligt. In dieser Woche nun feiern SATA Automation und der Lackierroboter jetstream ihr Debüt auf der Automechanika Frankfurt. Betriebsleiter David Rau erklärt gibt im Video-Interview spannende Einblicke in den Praxisbetrieb und zeigt live, wie flexibel die automatisierte Lackierung in der Kabine funktioniert. Im schaden.news-Interview berichtet er außerdem von den postiven Erfahrungen, die die Anwender bereits mit dem Roboter gesammelt haben: „Wir haben den Roboter seit Ende April im Betrieb Boya im Einsatz und bisher rund 120 Aufträge damit durchgeführt. Die Ergebnisse sind Wahnsinn.“ ## Höhere Lackierhöhe durch Zusatzachse Auf der Messe können Besucherinnen und Besucher das System in einer Plus-Variante erleben. Durch den deutlich höheren Aufbau und eine integrierte Z-Achse erweitert der Roboter seinen Aktionsradius spürbar. „Dadurch schaffen wir ca. 40 cm höhere Lackierhöhe beim Dach“, erklärt Rau. Fahrzeuge mit einer Höhe von bis zu 2,20 Metern lassen sich so mühelos automatisch beschichten. ## Vollautomatischer Werkzeug- und Becherwechsel Während der Messe zeigt das Team von SATA Automation die Funktionsweise in der Lackierkabine direkt an einem Sportwagen vor. Besonderes Augenmerk liege bei dem Lackierroboter auf der integrierten Becherwechselstation mit acht Plätzen. Zwei Plätze stehen für Reinigungsmittel bereit, sechs für unterschiedliche Materialien. „Das ist wirklich das Coole am System: Man kann Farbwechsel durchführen, von Decklack auf Klarlack wechseln und ist ganz flexibel“, erklärt David Rau im Video. Nach der Lackapplikation übernimmt die Anlage auch das Abpusten der Oberfläche mit einem Dryjet. Wer sich den Lackierroboter einmal persönlich im Einsatz ansehen möchte, hat auf der Automechanika zu jeder vollen Stunde die Gelegenheit, die Live-Demonstration am Stand 11.1, D13 zu verfolgen.
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