2026-09-09T16:15:37+0000

DAT: KI-Unterstützung für die Schadenerfassung

Die effiziente Schadenerfassung und Reparaturkostenkalkulation stehen bei der Deutschen Automobil Treuhand in Frankfurt im Fokus. Dafür hat die DAT in diesem Jahr jede Menge Neuheiten im Gepäck, die in der Halle 11.0 (Stand: präsentiert werden. ## KI-Tools in SilverDAT 3 integriert Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der konsequenten Weiterentwicklung von SilverDAT 3 durch KI-gestützte Funktionalitäten, wie Dr. Martin Endlein, Leiter der Unternehmenskommunikation im Interview mit schaden.news erklärt: „Das bedeutet, jeder SilverDAT-Nutzer kann jetzt entscheiden, ob er die Schadenerfassung mit künstlicher Intelligenz über Bilderkennung oder mit einer Spracherkennung macht.“ Die automatische Bilderkennung FastTrackAI hatte die DAT bereits 2022 auf der Automechanika vorgestellt. Die Software erkennt sichtbare Beschädigungen an Fahrzeugbauteilen anhand von Fotos und übernimmt diese Informationen in die Kalkulation. Mit der nun marktreifen Sprachassistenz Silvie geht die DAT den nächsten Schritt. Sachverständige oder Werkstattmitarbeiter können Schäden während des Fahrzeugrundgangs direkt in ihr mobiles Endgerät diktieren. Doch gleich, welches Tool unterstützend zum Einsatz kommt, Dr. Martin Endlein macht auch deutlich, dass die KI-Unterstützung keinesfalls die Kontrolle durch die Fachkraft ersetzen kann. ## Diagnosedaten fließen direkt in die Kalkulation Ein weiterer Baustein auf dem Weg zur teilautomatisierten Schadenkalkulation ist die Integration von Fahrzeugdiagnosen über Car Diagnostics. Dafür hat die DAT gemeinsam mit den marktgängigsten Diagnosegeräte-Anbietern entsprechende Schnittstellen geschaffen. D Diagnosedaten können so medienbruchfrei direkt in Kostenvoranschläge und Reparaturkostenkalkulationen übertragen werden, „damit am Ende auch eine vollumfängliche Information über den Zustand des Fahrzeuges möglich ist“, betont Dr. Martin Endlein. ## Über 3.000 Auszubildende folgten DAT-Einladung Doch der DAT-Messestand ist nicht nur Anlaufstelle für das Fachpublikum aus den Werkstätten, sondern in dieser Woche auch für über 3.000 Auszubildende aus dem Kfz-Gewerbe. Parallel zum schaden.news-Interview fand eine Kurzpräsentation für eine Berufsschul-Gruppe statt. „Die Auszubildenden sind normalerweise direkt am Auto und hier sehen sie einmal, wie eine Reparaturkostenkalkulation funktioniert, mit Spracherfassung, mit Bilderfassung, über Telematikdaten“, erklärt der Leiter der Unternehmenskommunikation abschließend.
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