2026-07-29T10:17:02+0000

Mehr als ein Lichtblick

Haben Sie auch das Gefühl, dass die Nachrichten nur noch aus Negativschlagzeilen bestehen? Umso wichtiger ist es, positive Entwicklungen hervorzuheben. Und die gibt es – trotz Wirtschaftsflaute, Insolvenzen und Stellenabbau. Denn laut Zentralverband des Deutschen Handwerks ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Handwerk das vierte Jahr in Folge gestiegen. Zwischen Januar und Juni 2026 wurden bereits knapp 67.800 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrollen eingetragen, fast fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Natürlich lösen steigende Ausbildungszahlen den Fachkräftemangel nicht auf einen Schlag. Aber sie sind ein wichtiges Signal. Seit Jahren werben Kammern, Verbände und Betriebe dafür, das Handwerk als modernen, zukunftssicheren Arbeitgeber zu positionieren. Offenbar mit Erfolg. Gerade für die Unfallreparaturbranche ist das eine gute Nachricht. Denn Fakt ist: Ohne qualifizierte Fachkräfte wird die Transformation unserer Betriebe nicht gelingen. Und die hat längst begonnen. In unserer aktuellen Ausgabe des Schadentalk im Web-TV diskutieren wir über die rasante Entwicklung der Automatisierung in der Unfallreparatur. Eine Quintessenz der Talkrunde: Technologie nimmt den Menschen Routineaufgaben ab, macht Prozesse effizienter und unterstützt bei Entscheidungen. Was sie nicht ersetzt, sind Erfahrung, Fingerspitzengefühl und Verantwortung. Die Fachkraft bleibt das Herzstück der Unfallreparatur. Vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft für die nächste Generation: Das Handwerk verschwindet nicht! Es entwickelt sich weiter. Und wer heute eine Ausbildung beginnt, entscheidet sich für einen Beruf, der traditionelle Stärken mit modernster Technologie verbindet.