2026-07-22T08:15:19+0000

Automechanika: Was diskutiert der Schadentalk am 11. September in Frankfurt?

Die Dynamik der Veränderung hat im Schaden-Business in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Komplexer, tiefgreifender, radikaler ist die Transformation in vielen Bereichen geworden. Egal ob für Karosserie- und Lackierbetriebe, für Kfz-Versicherer oder Schadensteuerer, Lackindustrie und Werkstattausrüster – in diesem Jahr thematisiert der Schadentalk in Frankfurt verschiedene brisante Entwicklungen, die wesentlich über die Durchsetzungsfähigkeit in einem immer härteren Wettbewerb entscheiden. ## Auf der „Road to Future“ Wie schon in den vergangenen Jahren diskutieren die Talkgäste des Schadentalk „Live on Stage“ in Halle 11.1. der Messe Frankfurt. Im Rahmen der Automechanika Academy findet das besucherstarke Event am 11. September ab 14:30 Uhr statt. Technische Transformation, Konsolidierung in der K&L-Szene und die Auswirkungen auf den Schadenmarkt – unter der Überschrift „Road to Future“ thematisieren drei Talkrunden relevante und gravierende Veränderungen der Unfallreparaturbranche. ## Experten sprechen über technische Transformation und ihre Folgen Wie verändern sich Werkstattprozesse durch den Einsatz von Roboterlackierung, Automatisierung und KI? Welche Herausforderungen gibt es bei der Schadenkalkulation, um als K&L-Betrieb künftig noch Rendite zu erwirtschaften? Sind neue Standards für mehr Nachhaltigkeit in der Unfallinstandsetzung einfach nur mehr Bürokratie oder eine echte Chance? In der ersten Runde des Schadentalk stehen Matthias Rollinski (Verein für Nachhaltigkeit in der Kfz-Reparatur), Mike Wolf (SATA), Axel Krüger (DAT), Arben Ndue (Solera Audatex AUTOonline) und Rainer Kühl (KTI) auf der Bühne. ## Lackhersteller schätzen Auftragskrise und Veränderungen in der K&L-Szene ein Premiere beim Schadentalk am 11. September: erstmals stehen vier der führenden Lackhersteller gemeinsam auf einer Bühne. Hendrik Franke (Surventis, Glasurit), Jochen Kleemann (PPG | Nexa Autocolor), Dirk Sauer (Axalta) und Stefan Oesterling (AkzoNobel) diskutieren über die Themen, die Karosserie- und Lackierbetriebe gerade am meisten unter den Nägeln brennen. Wie lässt sich das Reparaturvolumen steigern? In welche Technologie sollten Werkstätten jetzt investieren? Welche Wege führen zu mehr Prozesseffizienz? Die zweite Talkrunde liefert konkrete Ansätze, um Negativentwicklungen besser einschätzen zu können und neue Perspektiven für K&L-Betriebe zu sehen. ## HUK-Coburg, Riparo, SPN diskutieren mit BVSK, ZKF und Kanzlei Voigt Welche Auswirkungen technische Transformation, gesellschaftliche Rahmenbedingungen und die schwierige wirtschaftliche Lage auf das Schaden-Business tatsächlich haben, darüber diskutieren Martin Schneider (HUK-Coburg), Ulrike Thumm (Riparo) und Dimitra Theocharidou-Sohns (SPN) mit BVSK-Präsident Michael Wessels und ZKF-Hauptgeschäftsführer Thomas Aukamm sowie Branchenanwalt Henning Hamann (Kanzlei Voigt). Thematisiert werden in dieser hochkarätig besetzten Runde nicht nur die Folgen des Einsatzes von KI und Roboterlackierung auf Stundensätze, Regulierungsprozesse und Abläufe in der Schadensteuerung, sondern auch die Konsequenzen mit denen Reparaturbetriebe rechnen müssen, wenn das Reparaturvolumen weiter sinkt. Zudem stehen gravierende schadenrechtliche Veränderungen auf dem Prüfstand, die möglicherweise sogar die Schadensteuerung an sich in Frage stellen könnten. ## Netzwerken bei der Aftershow-Party Der Weg zur Automechanika nach Frankfurt lohnt sich in diesem Jahr besonders. Denn neben echten Innovationen für die Automatisierung von Werkstattprozessen wie der Einsatz von Lackierrobotern gibt es nach dem Schadentalk Gelegenheit bei der Aftershow-Party direkt in Halle 11.1 bis spät in den Abend zu netzwerken. Persönliche Gespräche und Begegnungen in entspannter Atmosphäre – nach dem Schadentalk am Freitag, den 11. September können Besucherinnen und Besucher Kontakte knüpfen, Themen vertiefen oder bei guter Musik einfach feiern.