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2026-04-22T09:09:20+0000

Kamatec Plastofused: „Smarte Kunststoff-Instandsetzung statt teurem Teiletausch“

Die Reparatur von Kunststoffteilen gehört im Werkstattalltag längst zum Standard, doch die Anforderungen an Schnelligkeit und Präzision steigen stetig. Der Spezialist Kamatec hat darauf reagiert und sein Gerät „Plastofused“ neu aufgelegt. Das System ist speziell für die Instandsetzung von Stoßstangen, Scheinwerfergehäusen und abgebrochenen Haltestegen konzipiert. „Ziel der Überarbeitung war es, die Handhabung für Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker spürbar zu vereinfachen und den Reparaturprozess zu beschleunigen“, erklärt Kamatec-Geschäftsführer Franz Schnitzhofer. Im schaden.news-Video zeigt er, was sich gegenüber dem Vorgängermodell verändert hat und wie das Gerät eingesetzt wird. ## Optimierte Software für intuitive Bedienung So betreffe eine der wesentlichen Neuerungen die Steuerung des Geräts: „Das Innenleben sowie das Display wurden grundlegend modernisiert. Nutzer können nun auf verschiedene voreingestellte Programme zugreifen, die sich einfach per Tastendruck abrufen lassen.“ Diese Speicherfunktion sorge dafür, dass für das jeweilige Material sofort die korrekten Parameter bereitstehen, was die Fehlerquote minimiere und den Arbeitsfluss verbessere. ## Effektivere Wärmeübertragung durch Keramik-Technologie Auch am Geräte-Aufbau hat Kamatec nachgebessert: „Der Schweißkopf wurde neu gestaltet und verfügt nun über einen Einsatz aus Keramik“, erklärt Franz Schnitzhofer. Diese Neuerung sorge für eine wesentlich effektivere Hitzeübertragung auf das Material. Der Kamatec-Geschäftsführer führt aus: „Das Gerät erreicht in kürzester Zeit die benötigte Arbeitstemperatur.“ Ein besonderer Clou der neuen Generation sei zudem die intelligente Temperaturregelung beim Ablegen: „Sobald der Techniker die Arbeit unterbricht, fährt die Temperatur schnell herunter, ohne dass das Gerät komplett ausgeschaltet werden muss. Dies schont das Material und erhöht die Sicherheit am Arbeitsplatz.“ ## In wenigen Schritten zum stabilen Ergebnis Die Anwendung in der Praxis bleibe dabei gewohnt praxisnah. Um beispielsweise einen abgebrochenen Steg an einer Stoßstange zu reparieren, wird mit dem passenden Zusatzmaterial – etwa einem PA-Streifen – ein Schweißbad erzeugt. Dabei werden sowohl das Reparaturmaterial als auch der Grundstoff des Bauteils kontrolliert aufgeschmolzen, sodass sie sich stoffschlüssig miteinander verbinden. Nach dem Verschweißen wird die Stelle mit einer Zange verpresst, um eine maximale Stabilität zu gewährleisten. ## „Klarer Kostenvorteil für Betriebe“ Nachdem die Schweißverbindung ausgehärtet ist, folgt die mechanische Nachbearbeitung. Die reparierte Stelle wird abgeschliffen und begradigt, sodass sie anschließend wie gewohnt lackiert werden kann. „Durch diesen Prozess lassen sich selbst filigrane Kunststoffkomponenten, die früher oft als irreparabel galten, zeitwertgerecht und stabil instand setzen – ein klarer Kostenvorteil für den Betrieb und den Kunden“, erklärt Franz Schnitzhofer abschließend.