2026-04-01T06:13:18+0000

Nächster Schritt in der Automatisierung: Mix’n’Shake ab sofort auch im deutschen Markt verfügbar

Im Kontext steigender Auslastung und wachsender Anforderungen an Effizienz setzen viele Karosserie- und Lackierbetriebe zunehmend auf automatisierte Prozesse. Vor diesem Hintergrund hat der Lackhersteller PPG | Nexa Autocolor bereits im letzten Jahr die automatisierte Mischtechnologie Mix’n’Shake vorgestellt. Ab April ist das System auch in Deutschland verfügbar. Im Rahmen der Würzburger Karosserie- und Schadenstage präsentierte PPG-Product Manager René Keitemeier die Technologie für schaden.news im Video. „Mit Mix’n’Shake sind wir den nächsten logischen Prozessschritt gegangen, den wir in unserem LINQ-Ökosystem einführen. Nach dem automatischen Ausmischen durch die MoonWalk haben wir nun einen weiteren manuellen Arbeitsschritt automatisiert“, erklärt er im Videointerview. ## Optimale Homogenisierung in 30 bis 90 Sekunden In den Werkstätten soll die Mischtechnologie vor allem für eine zusätzliche Entlastung im Arbeitsalltag und dauerhafte Reproduzierbarkeit sorgen. „Sicherer, schneller und sauberer – das sind die drei Schlagwörter für Mix’n’Shake“, fasst René Keitemeier zusammen. Technisch basiert „Mix’n’Shake“ laut Lackhersteller auf einem abgestimmten Zusammenspiel des Geräts mit einem speziellen Mischbecher. Dieser verfügt über eine besondere Geometrie, die den Mischprozess unterstützt. „Die speziellen Einkerbungen des Bechers unterstützen die Homogenisierung des Materials und gewährleisten kurze Prozesszeiten“, erläutert René Keitemeier. Die Bedienung des Mix’n’Shake sei bewusst einfach und intuitiv gehalten. Das Gerät verfügt über drei vordefinierte Programme zum Rühren von Grundierungen, Basislacken und Klarlacken. Je nach Material liegt die Zeit zwischen 30 und maximal 90 Sekunden. ## Zeitgewinn im laufenden Betrieb Im Werkstattalltag soll die Automatisierung laut Lackhersteller PPG | Nexa Autocolor auch organisatorische Vorteile bringen. Während das System arbeitet, entstehen kurze Zeitfenster für andere Tätigkeiten. „Hier wird wieder ein bisschen Zeit frei, die der Lackierer dann produktiv nutzen kann“, betont der PPG-Product Manager. So kann beispielsweise parallel die nächste Farbtonsuche angestoßen oder ein Auftrag weiter vorbereitet werden. Gerade bei hoher Auslastung kann sich dieser Effekt auf den gesamten Arbeitsablauf auswirken. Nicht zuletzt soll das geschlossene System maßgeblich zu einem sauberen Arbeitsumfeld beitragen und hilft, Lackmaterialspritzer zu verhindern. Zudem ist das Mix’n’Shake ATEX-zertifiziert, wie René Keitemeier erklärt. Gerade vor dem Hintergrund steigender Kontrollen in Lackierbetrieben ein wichtiger Aspekt.
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