2024-04-17T11:48:06+0000

„Energiesparende Produkte bringen unseren gesamten Betrieb voran“

Bereits seit 1988 existiert die Autolackiererei Schott, die damals im erzgebirgischen Sosa von Matthias Schott gegründet wurde. Bedingt durch den schnell wachsenden Anteil an Privat- und Autohauskunden musste sich das Unternehmen vergrößern und zog bereits nach zehn Jahren in den Hallenneubau und heutigen Standort in Eibenstock um. Um auch heute technologisch auf dem neuesten Stand zu sein, informierte sich der Betrieb kürzlich beim Lackhersteller Sherwin-Williams über Neuprodukte im Füllerprozess. schaden.news schaute dem Team im Erzgebirge bei der Vorführung über die Schulter. ## Unternehmensnachfolger setzt auf Kundentreue Seit seiner Gründung hat sich die Autolackiererei Schott stetig weiterentwickelt und wird heute vom Sohn des Firmengründers, Markus Schott, geführt. Der 36-Jährige verzichtet bei seiner Kundenstruktur bewusst auf Schadensteuerung und setzt nach eigenen Angaben lieber auf loyale Partner: „Über 20 umliegende Autohäuser, kleinere Fuhrparks und Privatleute sind uns in all den Jahren treu geblieben. Dieses gewachsene Vertrauen würde ich nicht eintauschen wollen“, erklärt der Inhaber. Der ISO-zertifizierte Betrieb stellte seinen Vorbereitungs- und Lackierprozess vor rund drei Jahren auf die Produkte der Sherwin-Williams Lackmarke DeBeer um. Markus Schott betont: „Ausschlaggebend war zum einen die technische und kaufmännische Unterstützung des Herstellers sowie die effizienten Produkte bei gleichzeitiger Kostenkontrolle“. ## „Lufttrocknendes Produkt erhöht Kabinenkapazität“ Um den Optimierungsprozess im erzgebirgischen Betrieb weiter zu unterstützen, stellte das Team von Sherwin-Williams beim schaden.news Besuch den lufttrocknenden Rapid Füller DeBeer 8-347 vor. Nico Schönknecht, Regionalverkaufsleiter beim Lackhersteller, erklärt den Einsatz des neuen Produktes so: „Durch den Wegfall der Trockenzeit in der Kabine oder im Trockner spart der Kunde nicht nur hohe Energiekosten, sondern erhöht auch die Produktivität in der Werkstatt durch freiwerdende Kapazitäten. Nach nur 20 Minuten bei Raumtemperatur erhält der Anwender so ein perfekt schleifbares Ergebnis“. Durch die Abstufung des Füllers in Weiß, Grau und Schwarz sei zudem eine präzisere Untergrundanpassung zum Farbton möglich, so der Fachmann. Dies könne später zu erheblichen Einsparungen beim Decklackauftrag führen. ## Richtiges Mischungsverhältnis ist entscheidend Für die praktische Vorstellung des Materials in Eibenstock war Sherwin-Williams Anwendungstechniker Marcel Baar verantwortlich. Er macht zunächst auf das besondere Mischungsverhältnis beim neuen DeBeer Füller aufmerksam: „Hier gilt es das Verhältnis und die Reihenfolge der einzelnen Komponenten genau zu beachten. Zunächst wird der Füller mit der speziell abgestimmten Verdünnung 1:1 gemischt, erst kurz vor der Anwendung gibt der Lackierer dann 25 Prozent des Express-Härters dazu“. Dies sei besonders wichtig, betont der Experte und ergänzt: „Ab diesem Zeitpunkt bleibt dem Anwender trotzdem genügend Zeit für die Applikation von zwei bis drei Schichten des Materials“. ## Schleifbarkeit überzeugt Mitarbeiter Beim abschließenden Schleiftest waren alle Augen auf Mitarbeiter Kevin Henschel gerichtet. Er bestätigt: „Obwohl nicht forciert getrocknet wurde, lässt sich der Füller einfach schleifen ohne merkliches Zusetzen des Schleifpapiers“. Durch die halbglänzende Oberfläche des Produkts ließe sich der Schleifprozess außerdem noch besser kontrollieren, meint der Lackierer. Inhaber Markus Schott ist äußerst zufrieden und erklärt abschließend: „Wenn uns Neuprodukte im Prozess weiterbringen und zudem energiesparender sind, dann ist das für unseren Betrieb immer eine Verbesserung. Wir werden den neuen Füller definitiv weiter einsetzen“.
Lesens Wert

Mehr zum Thema