2022-07-20T10:27:52+0000

Glasurit steht mit Caravan-Servicenetzwerk in den Startlöchern

Bereits im letzten Jahr [kündigte Glasurit auf dem Unternehmertag seines Werkstattnetzes ColorMotion an, Partnerbetriebe künftig stärker im Segment der Caravanreparatur zu unterstützen](https://schaden.news/de/article/link/42508/colormotion-unternehmerevent-2021-zusammenfassung). Mit mobi-van hat die Reparaturlackmarke nun in Kooperation mit dem Schadenmanager Consense und der LPS Service Center Gruppe ein eigenes Reparatur- und Servicenetzwerk aufgestellt. Ziel ist es, „für Versicherungen, Reparaturbetriebe und Privatkunden ein Netzwerk mit standardisierter Schadenaufnahme, Kostenvoranschlagserstellung, Ersatzteilbeschaffung, Reparatur und Regulierung aufzubauen“, heißt es diesbezüglich auf der eigens erstellten mobi-van-Website. ## Aktuell rund 60 Betriebe im Netzwerk „Offiziell sind wir zum 1.1.2022 mit mobi-van gestartet“, erklärt Andreas Schröder, Netzwerkleiter Caravaning bei ColorMotion, im Gespräch mit schaden.news. Dabei galt es zunächst, geeignete – und für die Caravanreparatur qualifizierte – Betriebe zu finden. „Aktuell umfasst das Netzwerk circa 60 Glasurit-Betriebe. Gern dürfen noch einige folgen. Bei der Vorstellung sowie bei den einzelnen Kundengesprächen mit geeigneten Partnern, sieht man diesem Projekt mit hohem Interesse entgegen“, zieht Andreas Schröder eine erste Zwischenbilanz. ## Ab Jahresende soll Schadensteuerung beginnen Parallel dazu führe der Schadenmanager Consense – der seit 2010 nach eigenen Angaben jährlich rund 80.000 Pkw-Schäden in sein 550 Betriebe großes Werkstattnetz steuert – Gespräche mit Versicherungsunternehmen. „Wir stehen mit vielen Versicherern im engen Austausch und konnten bereits erste Erfolge verzeichnen“, verrät Andreas Schröder gegenüber schaden.news. Ziel sei es, so der Netzwerkleiter Caravaning, im vierten Quartal mit der Steuerung von beschädigten Wohnmobilen und Campern zu beginnen. Bis dahin wollen alle Beteiligten die Zeit nutzen, um das neue Servicenetzwerk im Markt bekannt zu machen – z.B. über Messepräsenzen. ## Unterstützung durch Schulungen und bei Ersatzteilbeschaffung Die teilnehmenden Betriebe würden jedoch nicht nur von der Schadensteuerung innerhalb des mobi-van-Netzwerkes profitieren, sondern auch von einem speziell entwickelten Schulungskonzept. „Dieses besteht aus mehreren Modulen, die sich einerseits um die Reparatur sowie den Austausch von Glattblech kümmern. Aber auch das Thema Spot-Repair an strukturierten Oberflächen sowie ein kaufmännischer Teil rund um die Erstellung von Kostenvoranschlägen sowie den Umgang mit Caravan-Kunden, sind enthalten“, erklärt Andreas Schröder. Zusätzlich unterstütze mobi-van seine Betriebe bei der Erstellung von Kostenvoranschlägen sowie bei der Ersatzteilbeschaffung. ## Welche Voraussetzungen müssen Betriebe erfüllen? Um Teil des mobi-van-Netzwerkes zu werden, müssten Betriebe jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie Andreas Schröder abschließend betont. Wichtig wären in diesem Zusammenhang „geeigneter Platz und passende Räumlichkeiten, Knowhow bzw. die Bereitschaft dieses aufzubauen, Verständnis für die Sorgen des Kunden, Lust und Liebe zum Detail. Aber auch das technische Equipment, wie beispielsweise ein Feuchtigkeitsmessgerät, gehören dazu.“
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