2021-09-22T12:14:32+0000

Glasurit kündigt neue Plattform für Betriebe an

Dass die Digitalisierung auch rund um die Lackierkabine Einzug gehalten hat, ist kein Geheimnis mehr. Farbtonmessgerät, computergestützte Mischbänke und digitale Farbtondatenbanken unterstützen die Lackierer bereits seit einigen Jahren in ihrer täglichen. Im Rahmen eines Workshops auf der Automechanika zeigten Trainer Michael Uhlenbrock und Marketing Specialist Ali Sameh von Glasurit den Autodoktoren, wie die Technologien beispielsweise den Mischprozess vereinfachen. In diesem Zuge verrieten die Glasurit-Experten außerdem, dass demnächst eine neue Plattform für Betriebe auf den Markt kommen soll. ## Refinity soll Lackierer, Betriebsinhaber und Azubis unterstützen Unter dem Namen „Refinity“ hat Glasurit all seine digitalen Angebote in einer cloudbasierten Plattform gebündelt. „Wir haben die ganzen Themen in verschiedene Segmente aufgeteilt“, erklärt Ali Sameh die Idee hinter der Software. Im Segment „Farbton“ können Lackierer beispielsweise einen Farbtonscan oder den Mischprozess vornehmen. Das Segment „Business“ richte sich vorrangig an Betriebsinhaber. „Dort können verwaltende Tätigkeiten wie Bestandsführung oder Auftragsmanagement gemacht werden“, so Ali Sameh weiter. Onlinetrainings sowie die Know-How-Plattform von Glasurit werden künftig unter dem Segment „Trainings“ zusammengefasst. ## Ein Zugang für alle Services „Wir haben versucht, mit einem Zugang auf alle Plattformen und alle Services die wir anbieten, Zugriff zu gewährleisten“, fasst der Marketing Specialist die Vorteile der Plattform für die Autodoktoren zusammen. Denn, so Ali Sameh weiter: „Digitalisierung hin oder her, es muss leicht sein.“ ## Ausmischen mit Refinity Wie Lackierer künftig mit Refinity arbeiten können, demonstrierte das Team von Glasurit dann auch gleich noch im Rahmen des Workshops. So ermöglicht die Plattform z.B. die Übertragung der digitalen Farbtonmessung mit dem RatioScan 12/6, ermittelt das richtige Mischverhältnis und sogar die benötigte Menge. Denn über eine weitere Funktion kann der Anwender das Pkw-Modell sowie die zu lackierenden Teile auswählen. Passiert beim Mischen ein Fehler und es gelangt zu viel Lack in den Mischbecher, kann das Mischverhältnis über das System neu berechnet werden. Nicht zuletzt werden alle vorgenommenen Mischungen im System hinterlegt und lassen sich so auch im Nachgang auf Fehler überprüfen, erklärt Michael Uhlenbrock.
Carina Hedderich
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