2020-11-17T12:44:09+0000

X-Düsentechnik: „Das Praktikabelste, was wir je im Einsatz hatten“

Zwei Jahre ist die SATAjet X 5500 inzwischen auf dem Markt. Eine Innovation war laut Hersteller SATA die darin verbaute X-Düsentechnologie, mit der der Lackierer selbst zwischen einem O- und I-Strahl wählen kann. Wie kommt die Technik nun aber in der Praxis an? ## „Gleichmäßiger Oberflächenauftrag“ „Die X-Düsentechnik ist mit Abstand die praktikabelste, die wir hier in der Werkstatt je im Einsatz hatten“, erklärt Tobias Scoins, Lackierer im sieben Mitarbeiter starken Betrieb Starlack in Kevelaer. Er führt aus: „Ich nutze das System in Kombination mit der SATAjet X 5500 mit 2 Bar und einer 1.2-er Düse.“ Entscheidendes Argument sei für ihn das Spritzbild: „Mit der X-Düsentechnik ist der Oberflächenauftrag viel gleichmäßiger. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich weniger Material verbrauche als mit anderen Düsen.“ Insbesondere zum Klarlackauftrag eignet sich die X-Düsentechnik laut dem Fahrzeuglackierer besonders gut. ## Punktuelle oder großflächige Anwendung Auch Danny Schramm, Inhaber des Schrammwerks in Börnsen bei Hamburg, ist von der X-Düsentechnik überzeugt. „Wir arbeiten ja schon immer mit SATA-Lackierpistolen. Für das Lackieren meines abziehbaren Autolackes "PCP Peelable CarPaint" habe ich vor zwei Jahren nach geeigneten Werkzeugen gesucht, um den optimalen Auftrag zu erzielen.“ Diese habe er in der SATAjet X 5500 mit dem X-Düsensystem gefunden. „Vor allem mit dem O-Strahl verursacht der Lackierer unserer Erfahrung nach mit dem PCP-System weniger Overspray. Diese O-Bedüsung eignet sich besonders, um Motorrad- oder Kleinteile zu beschichten“, berichtet er. Der I-Strahl ist seiner Meinung nach vor allem für große Flächen und den Klarlackauftrag geeignet. Einen weiteren Effekt hat Danny Schramm beim Umgang mit der X-Düsentechnik festgestellt: „Der Lackierprozess ist leiser und schneller im Vergleich zu anderen Lackierpistolen.“ Die Ursache dafür liegt laut Hersteller in der optimierte Strömungsgeometrie, die für eine reduzierte Lautstärke in den relevanten Frequenzbereichen sorge. (siehe Infobox links). ## Individuell für den Lackierer einstellbar „Die X-Düsentechnologie ermöglicht es allen unseren Lackierern, sich noch besser auf den Lackierprozess einzustellen“, erklärt Viktor Schöner. Er ist Leiter der Lackierabteilung beim Lackierzentrum Brüggemann. Von den 26 Mitarbeitern im Betrieb arbeiten 12 in der Lackiererei. „Jeder hat seine eigene Art, zu lackieren. Da ist es von Vorteil, dass durch die X-Düsentechnik nun jeder Lackierer selbst entscheiden kann, ob er den I-Strahl oder den O-Strahl für seine Arbeit einsetzt.“
Ina Otto
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