2020-05-13T12:52:07+0000

Wie geht es mit der Automechanika weiter?

Eineinhalb Jahre hat das Team der Automechanika auf die internationale Messe für Werkstattausrüstung und Automotive Aftersales hingearbeitet, nun musste die Messe Frankfurt die weltweit bedeutende Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr absagen. Die internationale Messe wurde auf den 14. – 18. September 2021 verschoben. ## Schwere, aber richtige Entscheidung Im Audiopodcast von schaden.news spricht Olaf Mußhoff von einer schweren, aber richtigen Entscheidung. „Es hat uns in diesem Jahr schon den Boden unter den Füßen weggerissen“, erklärte der Director Automechanika. „Wir werden dafür aber im kommenden Jahr eine großartige Automechanika auf die Beine stellen.“ Die Pandemie und die daraus folgenden Reisebeschränkungen hätten eine „richtige Automechanika gar nicht zugelassen“, lautete eine weitere Begründung. Auch dem deutschen Publikum hätte man bei einer Durchführung der Veranstaltung den breiten internationalen Markt nicht bieten können. ## Messe und Schadentalk werden digitaler „Man muss in diesem Jahr nicht ganz auf die Messe verzichten“, betonte Olaf Mußhoff im Podcast und stellte im Gespräch mit schaden.news das digitale Angebot der Automechanika in diesem Herbst vor. Grundsätzlich sei die Messe aber als Vor-Ort-Veranstaltung für die Branche unverzichtbar. „Denn der persönliche Kontakt und der direkte Austausch auf der Automechanika sind durch nichts zu ersetzen.“ In diesem Jahr wird es im Web digitale Weiterbildungsmöglichkeiten der Automechanika und ihrer Kooperationspartner für Kfz-Profis geben. Darunter auch sehr praxisbezogene Live-Schulungen mit den Autodoktoren. Der Chef der Automechanika freut sich zudem auf den Schadentalk im Web-TV Format. „Ich bin sehr gespannt wie der Schadentalk digital funktioniert und welche Resonanz er hat.“ Die besucherstärkste Veranstaltung der Automechanika Academy wird am 10. September live im Internet übertragen.
Christian Simmert
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