2019-08-21T13:38:28+0000

Sachverstand besucht Lackverstand

„Unser Ausbildungszentrum in Altensteig arbeitet mit Spies Hecker Materialien. Dort lernen die Sachverständigen den Lackaufbau sowie den Reparaturprozess mit seinen Herausforderungen kennen – angefangen beim Schleifen und Füllern bis hin zum Finish“, begründete Jürgen Hennefarth, Fachgebietsverantwortlicher Lack bei DEKRA, den Besuch der Sachverständigen in Köln. Neben den Reparaturmethoden und den neuesten Entwicklungen von Lackmaterial interessierten sich die Gutachter aber auch für die didaktischen Aspekte: „Das Spies Hecker Team hat wertvolle Impulse darüber vermittelt, welche Themen bei einer Lackiererschulung eine besondere Rolle spielen“, berichtete Anton Schmidt, Fachgebietsverantwortlicher Sondergutachten bei DEKRA. ## Reparaturaufwand richtig einschätzen Unter anderem stand die digitale Farbtonfindung mithilfe des Farbtonmessgeräts ColorDialog Phoenix sowie mithilfe der Farbtonsoftware Phoenix im Fokus. Darüber hinaus erhielten die 13 Teilnehmer praktische Informationen zu Farbtontrends sowie zu aktuellen Sonderfarbtönen und Reparaturmethoden. „Mit diesem Wissen gelingt es uns nun noch besser, den Reparaturaufwand von Lackschäden richtig einzuordnen und zu kalkulieren“, betonte Anton Schmidt den Nutzen der Veranstaltung für die Sachverständigen. Die Hintergrundinformationen zum Lackierprozess sind wichtig und zwingend notwendig, um die Lackierung in der Praxis richtig und zielgerichtet anzugehen“, fügte er hinzu. ## Neues Produktsystem vorgestellt Während des eintägigen Besuchs im Training Center in Köln erhielten die DEKRA Sachverständigen darüber hinaus Einblicke in den aktuellen Stand der Reparaturtechnik mit den Spies Hecker Produktsystemen. Insbesondere das produktive Speed TEC System stand dabei im Mittelpunkt: Es ermöglicht dem Lackierer kürzere Trocknungszeiten oder eine energiesparende Trocknung – je nach Auslastung.
## Lackierfehler erkennen und ausschließen In einem weiteren Teil der Veranstaltung beschäftigten sich die Sachverständigen mit typischen Lackierfehlern und dem Einfluss auf die Lacksysteme – gemeinsam mit Helmar Lämmermann, Regionalverkaufsleiter Süd, und Michael Schäfer, Key Account Manager für Refinish Deutschland bei Axalta Coating Systems. „Auch dieser Aspekt war sehr wichtig, um bei der Begutachtung erkennen zu können, ob möglicherweise der Fachmann oder schwierige Farbtöne zu Fehlern in der Lackierung führen könnten und welche Maßnahmen notwendig sind, um Lackierfehler auszuschließen“, führte Anton Schmidt aus. ## „Der persönliche Austausch ist uns wichtig“ „Mit unseren Themen scheinen wir bei den Sachverständigen einen Nerv getroffen zu haben. Es freut uns, dass der Tag bei uns im Training Center auf so großes Interesse gestoßen ist“, blickte Helmar Lämmermann auf die Veranstaltung zurück. Anton Schmidt resümierte: „Der persönliche Austausch mit der Lackindustrie ist uns wichtig, vor allem, da er uns dabei unterstützt, in unserer täglichen Arbeit so genaue Einschätzungen wie möglich geben zu können – und Betrieben damit präzise Vorgaben für den Reparaturprozess.“
Ina Otto
Lesens Wert

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