2019-06-05T17:09:21+0000

Offen für effiziente Technik?

Dass den Schwaben ein Faible für sparsame und wirtschaftliche Lösungen nachgesagt wird, ist landauf, landab bekannt. Ob sich diese Eigenschaften auch auf die Reparaturbranche übertragen lassen, haben wir in dieser Woche auf unserer Redaktionsreise in den Südwesten gecheckt. Denn für Werkstätten wird es immer wichtiger, möglichst effizient instand zu setzen. Wo also liegen die Herausforderungen genau? Das haben wir uns in Baden Württemberg konkret in der Praxis angeschaut. Am Montag haben wir KAMATEC-Geschäftsführer Franz Schnitzhofer in der Firmenzentrale in Aglasterhausen dazu befragt, welchen Nutzen das Lackieren mit Stickstoff bietet. Tags darauf besuchten wir dann den Betrieb Bürk Karosserie & Lack in Winterbach. Dort zeigten uns Kevin Bürk, Marcel Pagel und Jevgeni Link, wie man das Nitrotherm-System im laufenden Betrieb einsetzen kann und ob sich die gegenüber dem Lackieren mit Umgebungsluft versprochene Materialersparnis tatsächlich in der Praxis bestätigen lässt. Zum Abschluss unserer Reise durchs Ländle stand die Effizienz in der Kleinschadenreparatur bei der Peter Kwasny GmbH in Gundelsheim auf der Agenda. Wir wollten genauer wissen, wie man Kleinschäden besonders prozesskostengünstig und flexibel instandsetzen kann. Ein Markt, der laut Geschäftsführer Dr. Wolfgang Kranig Betrieben trotz der wachsenden Verbreitung von Fahrerassistenzsystemen auch in den kommenden Jahren spannende Renditemöglichkeiten eröffnen dürfte. Unser Eindruck nach der Tour: Alle Gesprächspartner zeigten sich sehr offen – auch für kritische Fragen und diskutierten mit uns neue Wege in der Karosserie- und Lackinstandsetzung. Welche Technik Sie einsetzen, das entscheiden Sie selbst. Wir zeigen Ihnen in den nächsten Wochen Videos von unseren Erfahrungen aus dem Südwesten und geben Tipps, wie Sie Ihre Prozesse effizienter gestalten können. Beste Grüße Christoph Hendel
Christoph Hendel
Lesens Wert

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