2019-05-27T11:05:24+0000

IFL-Tipp: Batteriestützbetrieb bei Fahrzeugdiagnose erhält eigene Arbeitsposition

Immer häufiger muss vor Reparaturbeginn zunächst eine Fehlerauslese in den Steuergeräten und elektronischen Systemen der Fahrzeuge durchgeführt werden. In ihrer aktuellen technischen Mitteilung weist die Interessengemeinschaft für Fahrzeugtechnik und Lackierung (IFL) darauf hin, dass neben der hierzu erforderlichen Demontage verschiedener Anbauteile und Verkleidungen auch die Erhaltung des Batterieladezustandes eine wichtige Rolle spielt. ## Abfall der Batteriespannung muss vermieden werden Bereits beim Öffnen des Fahrzeugs werden viele Steuergeräte und elektronische Bauteile aktiviert und verbrauchen Strom. Dies führt dazu, dass die Batteriespannung ohne laufenden Motor bereits nach wenigen Minuten unter 12 V abfällt und das Batteriemanagement-System des Fahrzeuges elektronische Komponenten oder komplette Systeme abschaltet. Um eine Unterbrechung beim Auslesen der Fehlerspeicher mit einem Diagnosegerät zu vermeiden, muss daher ein Batterieladegerät angeschlossen werden. ## Kalkulation der Arbeitsposition „Batterieladeerhaltung“ In den gängigen Kalkulationssystemen von Audatex, DAT und Schwacke / Eurotax gibt es von verschiedenen Fahrzeugherstellern bereits entsprechende Arbeitspositionen, z. B. im
Rahmen der "Geführten Fehlersuche" (GFS). Die Arbeitsposition „Batterieladeerhaltung“ oder auch „Bordnetzspannung aufrechterhalten“ (bei Prüf -und Diagnosearbeiten) ist hierbei allerdings nicht enthalten. Mit der IFL-Position Nr. 56 „Batteriestützbetrieb (zur GFS/ Geführten Funktion)“ hat die IFL eine Möglichkeit geschaffen, diesen Aufwand kalkulieren zu können. ## Kostenfreier Download der IFL-Meldung [Die vollständige technische Mitteilung "Herstellerübergreifende Informationen zur technischen Erforderlichkeit Batteriestützbetrieb" können Sie hier kostenfrei herunterladen.](https://schaden.news/download/link/jmaM)