2017-03-09T09:38:59+0000
# „Der Markt dreht sich nicht so schnell“ Full House in Kassel. Werkstätten, Versicherer, Flotten, Schadendienstleister und Industrie – wer im Unfallreparaturgeschäft oder in der Schadenregulierung eine Rolle spielt, traf sich bei der Netzwerkstatt des BVdP. Die Zukunft der Mobilität stand im Mittelpunkt: Car-Sharing, Flotten, digital vernetzte Mobilität oder Fuhrpark on demand – in Kassel diskutierten die Teilnehmer einen sich verändernden Markt. Christian Klaiber, Leiter des Beratungsunternehmens Zukunftsmobilität, stellte in Kassel verschiedene Modelle vor und betonte: „Die Veränderungen kommen Schritt für Schritt. Dennoch ist schon jetzt klar: Künftig werden wir uns weniger mit unserem eigenen Auto bewegen.“ Viel mehr liege in Zukunft ein Mix aus öffentlichen Verkehrsmitteln, neuen Fuhrpark- und Leasing-Angeboten, Taxi-Service und Car-Sharing im Trend. ## Kamingespräche mit HUK-COBURG, Innovation Group und Flottenmeister In drei Kamingesprächen sprachen Klaus-Jürgen Heitmann (Vorstand HUK-COBURG), Matthew Whittall (Vorstandsvorsitzender Innovation Group) und Christian Braumiller (Geschäftsführer Flottenmeister) über Szenarien im Unfallschadenmarkt. BVdP-Geschäftsführer Robert Paintinger: „In den Kamingesprächen hat jeder Teilnehmer sehr offen seine Strategien und Pläne dargelegt.“ Er ist davon überzeugt, dass gerade die Partnerwerkstätten alle Chancen haben, um auch in Zukunft im Wettbewerb zu bestehen. Den Grund sieht Robert Paintinger im Trend zum Volumenkunden. „Der Anteil des individuellen Werkstattkunden wird zurückgehen, die gesteuerten Unfallschäden werden in Zukunft deutlich zunehmen.“
Lesens Wert

Mehr zum Thema