2026-10-14T07:44:09+0000

Rangierarbeiten: „Ein echter Move für unseren Betrieb“

Im zweiten Gang surrt der Mover bepackt mit einem verunfallten VW Passat über den Werkstatthof im sächsischen Wurzen an der Mulde. Die Karosserie- und Lackierwerkstatt von Markus und Alexander Deckwerth setzt seit einigen Monaten auf den fahrbaren Untersatz von Liftwerk. So werden Tag für Tag im Fix Auto Franchisebetrieb Leipziger Land Unfallwagen von der Karosserieabteilung in die Lackiererei über das Betriebsgelände bewegt. „Vor etwa einem Jahr haben wir unsere Werkstattkapazitäten deutlich erweitert“, erklärt Alexander Deckwerth beim Redaktionsbesuch von schaden.news. „Als der Aldi Discounter aus dem Nachbargebäude auszog, haben wir den Supermarkt übernommen und komplett umgebaut.“ ## Betriebserweiterung im Supermarkt Dort, wo früher Lebensmittel, Aktionsware und Tiefkühlkost verkauft wurden, stehen heute sechs Standard- und eine Max-Hebebühne von Liftwerk, Achsvermessung und zwei Durst Multifunktionsarbeitsplätze inklusive Glasurit Mischbank. Im Oktober vergangenen Jahres ging dann auch der Mover in Betrieb. Für Alexander Deckwerth ein elementarer Bestandteil seiner Betriebserweiterung. „Durch die zwei nebeneinander liegenden Betriebsteile müssen wir stillgelegte Fahrzeuge über etwa 30 Meter von der Karosserieabteilung in die Lackiererei verbringen. Das geht mit dem Mover und den kompatiblen Hebebühnen einwandfrei.“ Die Lackiererei befindet sich im modernen Hauptgebäude, dort steht eine Taifuno Kombikabine von Wolf Anlagentechnik, in der Ganz- und Teillackierungen durchführt werden. ## Höhenunterschied von 1,10 Meter überwinden 70 Lackierdurchgänge im Monat schafft Fix Auto Leipziger Land. Insgesamt arbeiten bei Deckwerth in Wurzen 17 Beschäftigte plus fünf Auszubildende. Auch der Unternehmensnachfolger steht schon in den Startlöchern. Paul Deckwerth ist 29 Jahre jung und Karosseriebaumeister. Für ihn ist klar: „In den nächsten Jahrzehnten wird die Elektromobilität weiter deutlich zunehmen. Darauf sind wir auch mit dem Mover vorbereitet, wenn E-Autos im spannungsfreien Zustand bewegt werden müssen.“ Die besondere Herausforderung liegt in Sachsen heute eher am Höhenunterschied zwischen Hauptgebäude und Karosserieabteilung im früheren Supermarkt. „Wir pendeln mit dem Mover über eine Drift von 1,10 m, die er mit zwei 3,5 kw starken Antrieben mit Bühne und PKW spielend schafft.“ Auch Unebenheiten wie Fugen im Asphalt sind kein Problem. Von konnte sich schaden.news beim Redaktionsbesuch überzeugen. Aber nicht nur von der Leistung ist man bei Deckwerth überzeugt, auch die Technik an sich hat es den Sachsen angetan. „In einem Jahr mussten wir den Akku des Movers nur vier Mal laden“, lautet das Resümee von Betriebsinhaber Alexander Deckwerth. ## Mehr Effizienz, mehr Ergonomie, weniger Rangierarbeiten Unterm Strich zählen in Wurzen und anderen Betrieben in ganz Deutschland viele Argument für den Einsatz des Movers von Liftwerk. Die Leistungsstärke ist überzeugend, aber auch die Tatsache, dass in der Kabine keine Hebebühne verbaut werden muss, wird positiv vermerkt. Mehr Effizienz, mehr Ergonomie und weniger Rangierarbeiten stehen ebenfalls auf der Haben-Seite. Der Mover erleichtert zudem auch die Lackierprozesse: „Wenn wir nur eine Fahrzeugseite lackieren müssen, können wir den Unfallwagen in der Lackierkabine so positionieren, dass für den Lackierer viel mehr Bewegungsfreiraum besteht.“ Auch wird nur einmal maskiert, was Zeit und Material einspart. Fazit: In Sachsen ist man mit dem Mover zufrieden, auch weil das Bewegen von Hebebühne mit Auto an sich seinen Reiz hat. Alexander Deckwerth meint schließlich: „Das ist ein echter Move für unseren Betrieb.“
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