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2026-10-14T07:40:46+0000

Zwischen Autobahn, Kennzahlen und Werkstattalltag: So arbeiten die Fix Auto Betriebsberater

Wenn Christoph Rosemeier und Johannes Krekel morgens den Motor ihrer Dienstwagen starten, wartet selten reine Schreibtischarbeit auf sie. Stattdessen ist ihr Job mitten im Geschehen – dort, wo die Unfallschadenreparatur stattfindet. Die beiden sind Betriebsberater für die Unternehmen, die zum Netz des Franchisesystems Fix Auto gehören. Das sind momentan – seit Anfang Oktober – 28 Betriebe mit 39 Standorten. ## Nachhaltige Begleitung statt kurzer Beratungsprojekte „Um diese Arbeit erfolgreich auszuüben, braucht man beides: Kenntnisse über notwendige Kennzahlen zur Unternehmensführung und ein tiefes Verständnis für die täglichen Herausforderungen im K&L-Betrieb“, erläutert Christoph Rosemeier. Der Fahrzeuglackierermeister kam vor acht Jahren aus der klassischen Unternehmensberatung zu Fix Auto. Was ihn reizte, war der Wechsel von kurzfristigen Projekten hin zu langfristiger Begleitung: „Mich hat der Aufbau eines völlig neuen Konzepts begeistert. Wir sind keine Berater, die nach drei Monaten eine gigantische Präsentation abliefern und wieder verschwinden. Wir begleiten Unternehmer und ihre Teams über viele Jahre hinweg.“ Sein Kollege Johannes Krekel ist seit Juli 2023 an Bord. Als ehemaliger Betriebsleiter kennt er die Sorgen der Werkstätten aus eigener Erfahrung: „Ich hatte anfangs keine klassische Beratungserfahrung, bin aber offen an die Sache herangegangen. Die enge Zusammenarbeit mit Christoph Rosemeier hat mir geholfen, schnell in die neue Rolle hineinzuwachsen.“ ## 65.000 Kilometer pro Jahr unterwegs Der Alltag der beiden Betriebsberater gestaltet sich nach den Angaben von Christoph Rosemeier und Johannes Krekel recht dynamisch und stark durchgetaktet. Jeweils rund 65.000 Kilometer legen sie pro Jahr auf Deutschlands Straßen zurück. „Jeden Betrieb in unserem Netzwerk besuchen wir mindestens einmal im Monat für ein bis zwei Tage“, berichtet Johannes Krekel. Zwischen Vor-Ort-Terminen halten sein Kollege und er ständig telefonischen Kontakt zu den anderen Werkstätten, um vereinbarte Maßnahmen nachzuhalten. „Bei akuten Notfällen oder Problemen in der Werkstatt müssen wir manchmal ganz flexibel reagieren und unsere Route umplanen, um sofort Unterstützung im jeweiligen Betrieb leisten zu können“, erzählt Christoph Rosemeier im schaden.news-Gespräch. ## Klare Prozess-Standards aus Best Practices Jeder Betrieb, der Fix Auto beitritt, erhält zu Beginn der Zusammenarbeit einen umfangreichen Betriebsscan durch seinen zugeordneten Berater. Dafür sind Christoph Rosemeier und Johannes Krekel zwischen drei und vier Tagen am Stück in dem jeweiligen Unternehmen im Einsatz. Im Anschluss werden die Ergebnisse und Handlungen nachgehalten. Der Arbeit der Betriebsberater beruhe dabei auf erprobten Best-Practice-Prozessen aus rund 1.000 Fix Auto Betrieben weltweit. „Etwa 80 Prozent der Lösungen basieren auf diesen Standards, 20 Prozent werden für den Betrieb individuell angepasst“, erklärt Christoph Rosemeier und fasst die methodischen Leitlinien zusammen: „Kennzahlen müssen mehr zählen als Meinungen, Prozesse mehr als Einzelpersonen, Ursachen mehr als Symptome und Ergebnisse mehr als bloße Aktivitäten.“ ## „Großes Vertrauensverhältnis zu allen Mitarbeitenden“ Die Betriebsberatung richte sich jedoch keineswegs nur an die Inhaber. Christoph Rosemeier und Johannes Krekel arbeiten intensiv mit allen Ebenen im Unternehmen zusammen – vom Auszubildenden bis zur Geschäftsführung. „Wir wollen nicht nur die Arbeitsabläufe optimieren, sondern in diesem Zuge auch die Mitarbeitenden weiterentwickeln“, erklärt Johannes Krekel. Dabei entstehe oftmals eine große Vertrauensbasis: „Manchmal wenden sich im Anschluss Angestellte aus den Werkstätten bei persönlichen Anliegen zuerst direkt an uns als neutrale Ansprechpartner.“ Genau diese intensive Arbeit mit Menschen und das große Vertrauensverhältnis sei es, was die beiden an ihrem Job am meisten lieben. „Zudem stehe ich voll hinter den Visionen und Prinzipien unseres weltweiten Netzwerks“, fügt Johannes Krekel hinzu und lobt zudem das gute Arbeitsverhältnis im Fix Auto Deutschland-Team. Christoph Rosemeier ergänzt: „Ich finde es spannend, durch meine Arbeit bei Fix Auto ein Stück weit den deutschen Unfallreparaturmarkt verändern und verbessern zu können.“
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