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2026-10-14T07:45:06+0000

Effizientere Untergrundvorbereitung – diese Faktoren sind entscheidend

In der Fahrzeuglackierung zählt jede Minute. Eine der größten Stellschrauben für schnellere Durchlaufzeiten liegt in einer effizienten Untergrundvorbereitung. „Durch den Einsatz aufeinander abgestimmter Werkzeuge und Materialien lassen sich auch in diesem Reparaturschritt Prozesszeiten optimieren und gleichzeitig Ressourcen sparen“, erklärt René Schmitz, Business Development Specialist beim Schleifmittelhersteller Indasa. Im Videointerview, das auf der Automechanika Frankfurt 2026 aufgenommen wurde, nennt er als Beispiel den UV-Füller von Evercoat: In Kombination mit einem UV-Spachtel, der sich sowohl für großflächige als auch für kleinere Instandsetzungsarbeiten eignet, lässt sich das Material in Schichtstärken von bis zu 6 Millimetern auftragen und ist innerhalb von nur drei Minuten vollständig ausgehärtet. „Bei dem UV-Füller können wir durch höhere Geschwindigkeiten viel Zeit und Kosten einsparen. Dem Lackierer bringt das Verfahren gleichzeitig maximale Prozesssicherheit bei extrem kurzen Wartezeiten im Tagesgeschäft.“ ## Sauberer Schliff: Die Absaugung entscheidet über die Performance Der Zeitgewinn aus dem Füllerauftrag bringt laut René Schmitz jedoch nur dann wirklich einen Mehrwert, wenn auch der anschließende Schleifprozess optimal abgestimmt ist. „Setzt sich das Schleifmittel mit feinem Staub zu, sinkt die Abtragsleistung drastisch“. Indasa habe deshalb ein patentiertes Ultravent-System für Exzenter-Schleifteller und Schleifklötze entwickelt: „Spezielle Kanäle leiten den Schleifstaub über einen gezielten Unterdruck zentriert ab. Dank der cleveren Lochung entfällt zudem das zeitraubende Suchen nach dem passenden Lochbild“, erklärt der Business Development Specialist und führt aus: „Ein Schleifmittel ist eigentlich immer nur so gut, wie auch die Absaugung, die dahintersteckt. Beim Ultravent-System hat der Staub gar keine Chance, nach außen zu gelangen, sondern wird zentriert abgesaugt.“ Das sorge für deutlich weniger Schmutz im Vorbereitungsbereich und schone zudem die Gesundheit der Mitarbeiter. ## Keramik-Schleifstreifen mit visueller Verschleißkontrolle Das Ultravent-Prinzip bringt Indasa nach Angaben von René Schmitz nun auch für seine Schleifklötze. Die neuen Keramik-Schleifstreifen der HT Line Ceramic lassen sich individuell auf die benötigte Länge abreißen. „Durch die Kombination aus Aluminiumoxid und Keramik bieten sie eine hohe Standzeit“, erklärt der Experte. Ein praktisches Detail beuge zudem einer vorschnellen Materialentsorgung vor: „Eine rote Harzschicht signalisiert optisch das Ende der Nutzungsdauer. So sieht der Anwender schnell, wann das Schleifmittel tatsächlich abgenutzt ist“, erklärt René Schmitz. Das schütze davor, noch nutzbares Schleifmittel voreilig wegzuwerfen, senke die Materialkosten und stärke die Nachhaltigkeit im Betrieb.
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