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2026-10-07T09:31:32+0000

Für motivierte Azubis: Von der Ostsee auf den Großglockner

Gerade einmal sieben Meter über dem Meeresspiegel liegt der Full-Service-Betrieb Bosch Service Lau im beschaulichen Schönberg an der Ostsee. Rund 55 Mitarbeitende gehören zum Team, darunter zwölf Azubis. Für die Motivation seiner angehenden Fachkräfte scheut der Betriebsinhaber Andreas Lau, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Marco führt, weder weite Wege noch große Höhen. So fuhr er mit seinen Azubis aus drei Gewerken Ende September mehr als 1.000 Kilometer gen Süden. Ziel: Die Gemeinde Kals am Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs mit 3.798 Höhenmetern. ## Abenteuer am Berg, Rafting-Fahrt inklusive Die zwölf Teilnehmer stellen sich der Herausforderung: Auszubildenden aus Karosserie, Lack und Mechanik sowie einer Lackierergesellin, ein Meister und der Betriebsinhaber selbst. In zwei Etappen ging es für das Team die Berge hinauf. Raus aus dem Werkstattalltag, rein in ein Abenteuer, bei dem der Berg Schritt für Schritt erklommen wurde. Höchster Punkt war die Glorerhütte auf 2.642 Metern. Unterwegs gab es für das Team ein Rafting-Abenteuer, inklusive Fall ins eiskalte Gebirgswasser. ## Gespräche abseits des Arbeits-Umfelds Bereits seit mehreren Jahren führt der Betrieb immer wieder das Lau Bergseminar durch. Nicht nur für Azubis, sondern in wechselnder Besetzung für sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Zwei Mal ist es uns auch schon gelungen, den Gipfel des Großglockners zu erreichen – dank guter Planung und mit einem professionellen Bergführer“, erinnert sich Andreas Lau. Für den 55-Jährigen steht bei den Bergseminaren stets der Teamgedanke im Mittelpunkt: „Es kostet nur halb so viel wie ein Seminar von Profis, bringt unserem Team aber mindestens genauso viel Mehrwert“, führt Andreas Lau gegenüber schaden.news aus. Man erlebe die Azubis, die man sonst nur im betrieblichen Umfeld antreffe, noch einmal in einer völlig anderen Situation. „Man lernt sie noch einmal ganz anders kennen, es entstehen interessante Gespräche jenseits des Arbeits-Kontextes.“ ## „So ein Bergseminar schweißt zusammen“ Zudem erlebe man, wie die Teilnehmenden in Ausnahmesituation reagieren und clever neue Lösungsansätze finden. Gerade beim Seminar in diesem Jahr stellte Andreas Lau fest: „Die Jugendlichen ticken total unterschiedlich. Darauf muss man eben auch unterschiedlich reagieren, um sie für eine Sache zu begeistern.“ Doch am Ende entscheide eine Sache: Das Bergseminar schweißt zusammen: Nicht nur die Azubis untereinander, sondern das ganze Team. Das gibt eine völlig neue Motivation für unsere Zusammenarbeit im Betrieb“, betont Andreas Lau abschließend.
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