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2026-02-11T11:28:36+0000

net.casion: „Die Empfehlung des Arbeitskreises macht deutlich, wie groß der gemeinsame Nenner in der Branche inzwischen ist“

_Ende Januar empfahl der Arbeitskreis V des Deutschen Verkehrsgerichtstag den vermehrten Einsatz von gebrauchten Ersatzteilen in der Unfallschadenreparatur. schaden.news hat verschiedene Akteure aus dem Unfallreparaturmarkt um Stellungnahme zum Thema gebeten._ ___Dominik Hertel, CEO Restwertbörse net.casion___ „Goslar sendet ein wichtiges Signal: Reparaturen mit gebrauchten Ersatzteilen sind ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Vor allem aber ist im Schadensrecht die Reparatur mit Gebrauchtteilen einer Neuteilreparatur vorzuziehen. Damit Gebrauchtteile in der Praxis zum Standard werden, braucht es vor allem Vertrauen. Werkstätten, Versicherer und Kunden müssen sich darauf verlassen können, dass gebrauchte Teile sowohl gleichwertig zu Neuteilen sind, verfügbar sind und nachvollziehbar dokumentiert werden. Genau hier setzen wir mit ClaimParts an. Wir haben früh erkannt, dass Wiederverwendung nur dann funktioniert, wenn Qualität klar definiert und überprüfbar ist. Deshalb arbeiten wir mit standardisierten Prüfprozessen, einem Netzwerk zertifizierter Autoverwerter und transparenten Qualitätsstufen. Nun gilt es, diese in gemeinsam getragene Standards zu überführen. In Kombination mit unserer Auktionsplattform green.casion entsteht ein geschlossener Ansatz im Totalschadenmanagement: Unfallfahrzeuge werden strukturiert vermarktet, fachgerecht zerlegt und wiederverwendbare Teile gezielt in den Reparaturprozess zurückgeführt. Damit ist die geforderte Dokumentation sichergestellt. Die Empfehlung des Arbeitskreises macht deutlich, wie groß der gemeinsame Nenner in der Branche inzwischen ist. Jetzt kommt es darauf an, dass alle Aufgerufenen diesen Weg gemeinsam weitergehen – nicht aus Idealismus, sondern weil er fachlich richtig und wirtschaftlich sinnvoll ist.“