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2022-04-27T08:00:07+0000

Audatex AUTOonline: Zusammenarbeit mit SZU wird verstärkt

Beim Ausbau der Kooperation zwischen Audatex AUTOonline und der unabhängigen Sachverständigenorganisation SZU haben die beiden Partner nach eigenen Angaben vor allem die Sachverständigen im Blick. Diese sollen „künftig [...] von der KI-gestützten Technik profitieren können“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung von Audatex AUTOonline, die schaden.news vorliegt. „SZU teilt unsere Vision, bei der Ermittlung und Begutachtung bestehender Schäden für seine Flotten- und Mietkunden auf KI-Unterstützung zu setzen. Wir freuen uns, als nächstes Kapitel unserer strategischen Partnerschaft Qapter Intelligent Estimating einzuführen“, betont Peter Ballé, Head of Strategic Accounts bei Solera Deutschland. „In enger Zusammenarbeit mit SZU bereichern wir das gesamte Schaden-Ökosystem mit Innovationen, die optimierte Präzision der Begutachtung von Leasingrückläufern und Unfallfahrzeugen mit einer Zeitersparnis verbinden.“ ## KI von Solera erstmals bei Gutachtenanbieter im Einsatz Nach Angaben aus der Pressemitteilung besteht die Partnerschaft zwischen Solera und SZU bereits seit über 20 Jahren. SZU sei demnach einer der ersten Gutachtenanbieter, bei denen die Solera-KI für die Begutachtung von Flotten- und Unfallfahrzeugen zum Einsatz komme. Die Technologie ermögliche es, auf Basis von Bildern, automatisiert und in Echtzeit, eine erste Schadenkalkulation zu erstellen, welche nahtlos im Audatex-System Qapter weiterverarbeitet, validiert oder verändert werden könne. „Qapter Intelligent Estimating von Solera leitet Sachverständige bei der Anfertigung von Fahrzeugaufnahmen an, erkennt mit KI-Unterstützung vorhandene Schäden sowie deren Ausmaß und erstellt innerhalb weniger Minuten einen vollständigen Kostenvoranschlag für die Reparatur“, heißt es in der Pressemitteilung. Der Einsatz künstlicher Intelligenz soll laut Audatex AUTOonline objektivere und einheitlichere Gutachten bei gleichzeitiger Zeitersparnis für die Sachverständigen gewährleisten. Mit zusätzlichen Kontaktpunkten im Prozess möchte SZU zudem seine Kunden in den Prozess einbinden, indem sie sich anhand eigener Schadenaufnahmen in wenigen Minuten eine Vorab-Kalkulation erstellen lassen können. ## „Reparaturannahme verkürzt sich von 20 auf sieben Minuten“ „Damit wird der Prozess nicht nur schneller und effizienter, die Benutzer der Systeme erfahren auch moderne Technologie und die Ergebnisse sind durchgehend konsistent und verlässlich“, ergänzt Peter Ballé. „Wir haben in unseren Piloten z.B. gesehen, dass Reparaturannahmen von ca. 20 Minuten auf ca. 7 Minuten beschleunigt werden, dass Expertenkalkulationen in weniger als 10 Minuten erstellt werden können und dass die Reparaturquote im Vergleich zum Ersatz steigt“. SZU-Geschäftsführer Johann Köck fügt hinzu: „Für die Integration von KI in unseren Begutachtungs-Workflow stand fest: Wir möchten in puncto Treffsicherheit der Schadenerkennung keine Kompromisse eingehen, wollen aber dennoch den Zeitaufwand für unsere Sachverständigen senken. Außerdem wünschten wir uns einen vollständigen End-to-End-Prozess, der sich nahtlos in unser modernes Bestandssystem integrieren lässt, weiterhin eine effiziente Zusammenarbeit mit unseren Kunden aus der Miet- und Leasingbranche ermöglicht und uns mit schnellerem Service bei niedrigeren Kosten neue Usecases eröffnet. Aufgrund unserer Spezialisierung auf die schnelllebige Automobilbranche sind wir stets bestrebt, Qualität mit effizienten Prozessen zu vereinen.“
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