2021-08-11T11:10:13+0000

Automechanika: „Persönliche Treffen bleiben unersetzlich“

Die Automechanika lebt von den persönlichen Begegnungen mit Ausstellung und der Teilnahme an den Events auf dem Messegelände in Frankfurt. Davon zeigt sich Olaf Mußhoff, Director Automechanika, in dem Video-Interview mit schaden.news überzeugt. [Bereits Mitte Juli hatte die Automechanika ihr neues Konzept der Brancheöffentlichkeit vorgestellt.](https://www.schaden.news/de/article/link/42390/automechanika-digital-und-live-in-frankfurt) Im Gespräch mit Chef-Redakteur Christian Simmert unterstreicht Olaf Mußhoff, dass der persönliche Kontakt für die Automechanika unersetzlich bleibt. Gleichzeitig will der Show Director dem internationalen Charakter der Messe gerecht werden. „Um die gewohnte internationale Reichweite zu gewährleisten, setzen wir zusätzlich auf digitale Angebote. So können sich auch Aussteller und Besucher, die aufgrund der aktuellen Situation nicht persönlich nach Frankfurt kommen können, präsentieren, vernetzen und informieren“, beschreibt der Automechanika-Chef das neue Konzept. ## Komprimiertes Ausstellerkonzept Da Großveranstaltungen noch immer nicht wie gewohnt stattfinden können, fällt die Präsenzmesse auf dem Gelände der Messe Frankfurt deutlich kleiner aus – und zwar komprimiert auf das Areal der Halle 3. Wie das gewohnte persönliche Netzwerken und der Informationsaustausch auch in diesem Jahr stattfinden kann, erklärt Olaf Mußhoff, Director Automechanika: „Damit sich die Besucher an den Messeständen treffen können, haben wir ein Plug-and-play Konzept für die Aussteller entwickelt. Es zeichnet sich durch kleinere Stände aus und bietet auf der komprimierten Gesamtfläche so ein hochwertiges Angebot.“ ## Workshops für Werkstätten digital und vor Ort Gleichzeitig können Besucher und Austeller über digitale Angebote in den fachlichen Austausch treten. „Die Mischung aus digitalen und realen Angeboten bietet Ausstellern und Besuchern ein hybrides Gesamtkonzept, das dem Messepublikum so weiterhin den nationalen und internationalen Kontakt ermöglicht“, erläutert Olaf Mußhoff. Wie auch in den Vorjahren wird es Workshops rund um die Unfallschadenreparatur für Werkstätten geben. Allerdings werden die Workshops in diesem Jahr als Vorführungen und nicht wie gewohnt im interaktiven persönlichen Format stattfinden. Besucher können sich die Workshops vor Ort oder auch digital per Stream live oder zu einem späteren Zeitpunkt ansehen. ## Von Technik-Tipps bis Schadentalk Dazu gehören unter anderem Workshops von DEKRA zur systematischen Schadenerfassung von verunfallten PKW, zur Schadenkalkulation und digitaler Kommunikation von DAT sowie zur Außenhautinstandsetzung von Carbon. Aus dem Bereich der Kfz-Reparaturlackierung bietet BASF über seine Lackmarke Glasurit einen Workshop zum Thema Digitalisierung und Lackierung an. Ein weiteres Highlight: [Der Schadentalk, der am 16. September Live aus dem Messegelände digital übertragen wird.](http://www.schadentalk.de/automechanika) ## Kostenlose Besuchergutscheine erhältlich Mit den Eintrittstickets erhalten Besucher sowohl Zugang auf das Messegelände als auch die Möglichkeit, an den digitalen Angeboten teilzunehmen. Die Tickets kosten 16 Euro und sind online über die Automechanika Homepage erhältlich. Wie Olaf Mußhoff berichtet, sollen Werkstätten zudem die Möglichkeit bekommen, die Messe kostenlos über Besuchergutscheine zu besuchen. „Mittlerweile haben wir die Registrierung
freigeschaltet, damit auch K&L-Betriebe von dem Messeprogramm profitieren können“, ergänzt der Automechanika-Chef. Wer keinen Besuchergutschein hat, kann trotzdem kostenlos teilnehmen: Dafür einfach vorab unter [www.automechanika.com/evenkalender](www.automechanika.com/evenkalender) für ein Event oder einen Workshop registrieren. Dann ist ein kostenloses Ticket für den Besuch der Messe und zur digitalen Teilnahme am Event inklusive dem kompletten Programm im Live-Stream erhältlich.
Holger Schweitzer
Lesens Wert

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