2020-05-06T14:20:54+0000

Vereinfachter Austrennvorgang beim Scheibentausch

„Bei einer effizienten Autoglasreparatur müssen alle Reparaturschritte perfekt ineinander greifen“, weiß Michael Vöing, der im Sika Automotive Repair Team die Leitung des Key Account Managements des Kleb- und Dichtstoffherstellers verantwortet. „Neben den PowerCure-Produkten, die sich durch ihre besonders einfache und schnelle Anwendung auszeichnen, setzen wir bei unserem Autoglaskonzept daher auf das Austrennwerkzeug SmartCut, mit dem sich die schadhafte Scheibe ohne großen Zeit- und Personalaufwand lösen lässt“, betont der Experte. ## Wenige, schnell erlernbare Arbeitsschritte „Das Austrennen der Scheibe mit dem SmartCut lässt sich schnell erlernen und umfasst nur wenige Handgriffe“, erklärt Michael Vöing. „Mit einer Metallahle stößt der Techniker zunächst nahe einer der unteren Scheibenecken ein Loch in die alte Klebstoffraupe. Durch die Öffnung wird anschließend ein Draht oder hochfester Nylonfaden geführt, in den Fahrzeuginnenraum gezogen und am Austrennwerkzeug befestigt. Der äußere Fadenteil wird einmal rund um den Scheibenrand gelegt und mit einer Schlaufe am Wischergestänge gesichert. Über den Ratschenmechanismus des SmartCut wird der Faden anschließend unter permanenter Spannung gehalten und trennt so Ecke für Ecke die Scheibe vom Flansch.“ ## Effizienter und prozesssicherer Austrennprozess „Diese wenigen Arbeitsschritte gehen jedem schnell in Fleisch und Blut über und ein wesentlicher Vorteil des SmartCut besteht darin, dass er von einer einzigen Person bedient werden kann“, unterstreicht Michael Vöing. Nicht einmal die Verkleidungen an den A-Säulen müssten vor dem Heraustrennen der Frontscheibe entfernt werden, wie der Fachmann versichert: „Das spart zusätzlich Zeit und ist dabei vollkommen sicher, denn die Airbags bleiben unangetastet. Folglich wird auch kein spezieller Sachkundenachweis für pyrotechnische Systeme benötigt und prinzipiell kann somit jeder Werkstattmitarbeiter nach einer kurzen Einweisung das Werkzeug sicher bedienen.“
Christoph Hendel
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