2019-08-28T13:17:30+0000

Diskussion über Ersatzteilversorgung im Schadenmanagement

In den vergangenen Jahren haben viele Schadensteuerer und Kfz-Versicherer ihre eigenen Teilplattformen etabliert, über die die Partnerwerkstätten ihre Ersatzteile bei der Unfallschadenreparatur beziehen sollen. Der erste Kfz-Schadenmanagement Kongress, der am 12. und 13. November in Würzburg stattfindet, diskutiert aktuelle Entwicklungen und hinterfragt rechtliche Zusammenhänge. ## Wer trifft sich in Würzburg? Vor allem in den vergangenen zwei Jahren wurde aus Reihen der Partnerwerkstätten beklagt, dass die neuen Distributionswege für Ersatzteile zu Margenverlusten für die Betriebe führen. Beim Kongress der Vogel Communications Group in Würzburg wird dieser Trend hinterfragt und wichtige rechtliche sowie strategische Aspekte mit führenden Entscheidern der Branche diskutiert. Mit dabei sind unter anderem Dirk Weddingen von Knapp (Vorstandvorsitzender und Geschäftsführer Volkswagen und Audi Partnerverband e.V.), Thomas Geck (Leiter Abteilung Schaden Prozessmanagement, HUK-COBURG) oder Elmar Fuchs (Geschäftsführer autorechtaktuell.de) sowie Vertreter von Verbänden wie dem GVA Gesamtverband Autoteile. ## Margen unter Druck Die Konferenz packt neben heißen Eisen, wie der Rechtmäßigkeit zur verpflichtenden
Teilebestellung in der Schadensteuerung, auch Themen an, die den Werkstätten aktuell sehr unter den Nägeln brennen. Branchenexperte und Geschäftsführer der HEPP Unternehmensberatung Stefan Höslinger wird sich in Würzburg zum Beispiel mit der „Notwendigkeit der Teilemarge für das Betriebsergebnis“ beschäftigen.
Christian Simmert